Buddhismus

Buddhismus

Der Buddhismus ist eine weitere der großen Weltreligionen dessen Lehren auf umfangreichen philosophischen Überlegungen beruht. Wie andere Religionen umfasst auch der Buddhismus ein weites Spektrum an Erscheinungsformen und hat je nach Quelle und Zählweise weltweit zwischen 230 und 500 Millionen Anhänger. Damit ist die der Buddhismus die viertgrößte Religion der Erde (nach Christentum, Islam und Hinduismus). Der Buddhismus stammt aus Indien und ist heute am meisten in Süd-, Südost- und Ostasien verbreitet.Gemeinsam ist allen Buddhisten, dass sie sich auf die Lehren des Siddhartha Gautama berufen, der im 6. und möglicherweise noch im frühen 5. Jahrhundert v. Chr. in Nordindien lebte. Nach der buddhistischen Lehre sind alle unerleuchteten Wesen einem endlosen leidvollen Kreislauf (Samsara) von Geburt und Wiedergeburt unterworfen. Ziel der buddhistischen Praxis ist, aus diesem Kreislauf des ansonsten immerwährenden Leidenszustandes herauszutreten. Dieses Ziel soll durch die Vermeidung von Leid, also ethisches Verhalten, die Kultivierung der Tugenden, die Praxis der „Versenkung“ (Meditation) und die Entwicklung von Mitgefühl für alle Wesen und allumfassender Weisheit als Ergebnisse der Praxis des Achtfachen Pfades erreicht werden. Ähnlich dem Hinduismus wird im Buddhismus an die Reinkarnationslehre geglaubt.

Wie wir bereits gesehen haben, steht die Reinkarnationslehre jedoch im deutlichen Widerspruch zur Bibel. Die biblischen Schriften lehren eindeutig, dass der Mensch keine unsterbliche Seele hat und allein Gott unsterblich ist (1. Tim. 6,16). Die Bibel nennt den Zustand des Todes einen Schlaf, in dem es kein Bewusstsein gibt (Joh. 11,11-14; Prediger 9,5). Menschen werden laut Bibel nach ihrem Tod auch nicht als neues Lebewesen reinkarniert sondern stehen durch die Macht Jesu auf zur Auferstehung zum ewigen Leben oder zur Auferstehung des Gerichts und verlieren endgültig ihr Leben (Joh. 5,29; Offb. 20,5-9).

Ein wesentliches Merkmal jeder falschen Religion ist außerdem der Gedanke, sich selbst durch eigene Werke erlösen zu können (z.B. Rituelle Waschungen, Meditationen und Taten der Barmherzigkeit). Die Bibel lehrt eindeutig, dass der Mensch allein aufgrund der Verdienste des Gottessohnes Jesus Christus von seiner Sündenlast befreit werden kann. Dieser göttliche Erlösungsplan wurde dem Volk Gottes seit Adam durch von Gott verordnete Tieropferungen versinnbildet, denn „ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“ (Hebr. 9,22) und Christus ist das wahre „Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“ (Joh. 1,29) Die Buddhisten lehnten den von Gott erwählten Erlösungsplan ab und versuchen seitdem durch eigene Werke vor Gott gerecht zu werden, dieses Vorhaben ist jedoch zum Scheitern verurteilt:

„Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach der rechten Erkenntnis. Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.“ (Röm10,2.3)

„Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.“ (Röm. 3,21-26)

„nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen. Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht! Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wiederum: Wenn jemand euch etwas anderes als Evangelium verkündigt als das, welches ihr empfangen habt, der sei verflucht!“ (Gal. 1,7-9)

„Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!“ (Apg. 4,12)

„Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.“ (Kol. 2,8)

Jedes heidnische Volk hatte seine großen Lehrer und religiösen Kulte, die anstelle von Christus andere Mittel zur Erlösung anboten. Die Folge davon war, dass die Menschen ihren Blick vom Angesicht des Vaters abwandten und sich vor dem fürchteten, von dem sie nur Segen empfangen hatten. Ihr Wirken entwickelte sich dahingehend, dass sie Gott seines Eigentums beraubten, das ihm durch die Schöpfung und Erlösung zusteht. Diese falschen Lehrer berauben auch die Menschen. Millionen sind durch falsche Religionen gebunden. Sie leben gefangen in sklavischer Angst, verharren in stumpfsinniger Gleichgültigkeit und quälen sich ab wie Lasttiere. Sie sind ohne jede Hoffnung, Freude oder Erwartung in dieser Welt. Das Einzige, was ihnen bleibt, ist eine düstere Angst vor dem Jenseits. Nur das Evangelium von der Gnade Gottes kann Menschen aufrichten. Nichts anderes wird das Herz so berühren und die inneren Kräfte so beleben wie das Nachdenken über die Liebe Gottes, die sich in seinem Sohn offenbart hat. Christus kam in diese Welt, um das Bild Gottes im Menschen wiederherzustellen. Wer immer Menschen dazu bewegt, sich von Christus abzuwenden, nimmt ihnen die Voraussetzung, um sich richtig entfalten zu können. Er betrügt sie um die Hoffnung, den Sinn und die Schönheit des Lebens. Er ist ein »Dieb und Räuber« (Johannes 10,1).

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