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Die heiligende Wahrheit

Indem Gott seinen eingeborenen Sohn für die Sünder sterben ließ, hat er der gefallenen Menschheit ein einzigartiges Beispiel seiner Liebe gegeben (Johannes 3,16). Wir haben volles Vertrauen in die Heilige Schrift, die sagt: "Gott ist Liebe." (1. Johannes 4,8). Und doch haben viele schändlicherweise dieses Wort verdreht und sind wegen der falschen Auslegung in einen gefährlichen Irrtum verfallen. Gottes heiliges Gesetz ist der einzige Maßstab, an dem wir die göttliche Sinnesart ermessen können. Wenn wir Gottes Gesetz nicht zu unserem Maßstab machen, dann stellen wir für uns eigene Regeln auf. Gott hat uns wertvolle Beteuerungen seiner Liebe gegeben. Wir sollten ihm aber keine Liebesbeweise zuschreiben, die ihn dazu bringen, Schuld und Schlechtigkeit zu übersehen. Der Schöpfer liebt seine Geschöpfe. Wer die Sünde (=Übertretung des Gesetzes: 1. Johannes 3,4) aber mehr liebt als die Gerechtigkeit, den Irrtum mehr als die Wahrheit, der will die Sünde, die nur Leid in unsere Welt gebracht hat, verewigen. An dem kann der Gott der Wahrheit keinen Gefallen finden. Der Weg der Wahrheit und Gerechtigkeit schließt ein Kreuz mit ein (Lukas 9,23; Matthäus 10,38). Viele missdeuten die Forderungen Gottes und legen sie so aus, dass ihr Gewissen nicht beunruhigt wird und sie sich in ihrem Pflichtenbereich nicht belästigt fühlen. Aber die Wahrheit ist das einzige Mittel, das zur Heiligung führt (Johannes 17,17.19). Die Liebe Gottes, wie sie in Jesus offenbart wird, führt uns zur wahren Vorstellung vom Wesen Gottes (Johannes 14,9). Wenn wir auf Christus sehen, der für unsere Sünden zerstochen wurde, dann werden wir erkennen, dass wir nicht einfach das Gesetz brechen und gleichzeitig in Gottes Gunst bleiben können. Uns wird klar werden, dass wir als Sünder die Verdienste Christi in Anspruch nehmen und die Sünde lassen müssen. Dann werden wir Gott näher kommen. Sobald wir ein echtes Verständnis von der Liebe Gottes haben, werden wir keine Neigung verspüren, sie zu missbrauchen. Das Kreuz Christi bezeugt die Unwandelbarkeit des Gesetzes Gottes. Es zeigt uns, dass Gott uns so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn für unsere Sünden in den Tod gab.

Die Behauptung, dass Christus durch seinen Tod das Gesetz seines Vaters abgeschafft habe, entbehrt jeder Grundlage. Hätte das Gesetz verändert oder beseitigt werden können, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen, um den Menschen von der Strafe der Sünde zu retten. Der Tod Christi, weit davon entfernt, das Gesetz abzuschaffen, beweist, dass es unveränderlich ist. Der Sohn Gottes ist gekommen, "daß er sein Gesetz herrlich und groß mache." (Jesaja 42,21.) Er sagte: "Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen... Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschehe." (Matthäus 5,17.18.) Und von sich selbst sagt er: "Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern und dein Gesetz habe ich in meinem Herzen." (Psalm 40,9.) Christus kam nicht, um das Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen. Nicht ein Pünktchen der göttlichen Grundsätze konnte geändert werden, um den Menschen in seinem gefallenen Zustand zu erreichen. Jesus starb, damit seine Gerechtigkeit dem bußfertigen Sünder zugerechnet werden konnte und er in die Lage versetzt würde, das Gesetz zu halten. Die Liebe Gottes ist unermesslich. Und doch kann der Sünder nur durch den Erlösungsplan Vergebung finden, der die Schmach und Schande sowie den Tod des Sohnes Gottes notwendig machte.

Vernünftig argumentierende Seelen, die einen Anspruch auf Heiligung erheben, sollten durch diese Tatsache die von vielen geäußerte Meinung aus der Welt schaffen, dass durch seinen Tod der Gehorsam gegenüber dem Gesetz Gottes aufgehoben worden wäre. Täglich müssen wir in der Schule Christi von dem großen Erlösungsplan lernen. Wenn wir nicht mehr lernen, dann verzichten wir darauf, Schüler in der Schule Christi zu sein. Bleiben wir aber Schüler des göttlichen Lehrers, dann wird unser Verständnis zunehmen, und wir lernen wunderbare Dinge aus dem Gesetz Gottes (Psalm 119,18). Viele Religionslehrer behaupten, dass Christus durch seinen Tod das Gesetz abgeschafft habe und die Menschen seien hinfort von seinen Anforderungen entbunden. Es gibt etliche, die es als ein schweres Joch hinstellen und im Gegensatz zu der Knechtschaft des Gesetzes die unter dem Evangelium zu genießende Freiheit hochhalten. Ganz anders jedoch betrachteten die Propheten und Apostel das heilige Gesetz Gottes. David sagte: "Und ich wandle fröhlich; denn ich suche deine Befehle. Unterweise mich, daß ich bewahre dein Gesetz und es halte von ganzem Herzen. Führe mich auf dem Steig deiner Gebote; denn ich habe Gefallen daran. Ich will dein Gesetz halten allezeit, immer und ewiglich." (Psalm 119,45.34.35.44) Der Apostel Jakobus, der nach Christi Tod schrieb, verweist auf die Zehn Gebote als "das königliche Gesetz", "das vollkommene Gesetz der Freiheit." (Jakobus 2,8; 1,25) Der Schreiber der Offenbarung sprach mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Kreuzigung übe die wahren Gläubigen, deren Hauptkennzeichen sind, dass sie " halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!" (Offenbarung 14,12. Das Gesetz Gottes ist schon von Natur aus unveränderlich. Es ist eine Offenbarung des Willens und des Charakters seines Urhebers. Gott ist die Liebe, und sein Gesetz ist Liebe. Die beiden großen Grundsätze des Gesetzes sind Liebe zu Gott und zu den Menschen (Lukas 10,25-28). "So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung." (Römer 13,10.) Der Charakter Gottes ist Gerechtigkeit und Wahrheit; derart ist auch die Beschaffenheit seines Gesetzes. Der Psalmist sagt: "Dein Gesetz ist Wahrheit"; "alle deine Gebote sind gerecht." (Psalm 119,142.172) Und der Apostel Paulus erklärt: "So ist das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut." (Römer 7,12) Solch ein Gesetz, das ein Ausdruck des Geistes und des Willens Gottes ist, muss ebenso beständig sein wie sein Urheber. Lasst uns demnach pflichtbewusst vor dem Herrn wandeln.



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