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Wenn Zweifel kommen
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Augenscheinlich gibt es viele schwierige oder dunkle Dinge, die Gott denen klar und begreiflich machen kann, die nach dem Verständnis suchen; jedoch ohne Führung und Leitung des Heiligen Geistes werden sie die Schrift stets verdrehen oder falsch auslegen (1. Korinther 2,14). Es wird oft ohne jeglichen Nutzen, ja selbst zum tatsächlichen Schaden in der Bibel gelesen. Wenn wir das göttliche Wort ohne Ehrfurcht und Gebet öffnen, wenn unsere Gedanken und Herzen nicht auf Gott gerichtet sind oder nicht in Einklang mit seinem Willen stehen, werden wir leicht mit Zweifeln erfüllt. Gerade das Forschen in der Bibel bestärkt uns dann in unserem Zweifel. Satan hält unsere Gedanken gefangen und unterbreitet uns falsche Auslegungen. Solange die Menschen nicht in Wort und Tat danach trachten, in Gemeinschaft mit Gott zu leben, werden sie Gefahr laufen, mögen sie auch noch so gelehrt sein , die Worte der Schrift misszuverstehen; es ist daher nicht ratsam, ihren Darlegungen zu vertrauen. Suchen wir in der Heiligen Schrift nur nach Widersprüchen, so werden wir nie ein geistliches Verständnis ihres Inhaltes bekommen. Mit unserer verkehrten Anschauung werden wir viele Gründe für Zweifel und Unglauben in Dingen finden, die in Wirklichkeit klar und einfach sind. Mögen wir auch noch so sehr die tatsächlichen Ursachen unserer Zweifel bemänteln, in den meisten Fällen ist es die Liebe zur Sünde. Die Lehren und Einschränkungen des Wortes Gottes sind unserem stolzen, die Sünde liebenden Herzen zuwider, und wer Gottes Geboten den Gehorsam verweigert, ist stets bereit, ihre Geltungshoheit in Zweifel zu ziehen.

Um die Wahrheit zu erkennen, müssen wir ein aufrichtiges Verlangen nach ihr haben und zum Gehorsam willig sein. Alle, die in solchem Geiste die Bibel betrachten, werden hinreichende Beweise in ihr finden, daß sie Gottes Wort ist, und aus ihr ein Verständnis der Heilslehren schöpfen, das sie zur Erlösung geschickt macht. Christus sagt darüber: "So jemand will des Willen tun, der wird innewerden, ob diese Lehre von Gott sei." (Johannes 7,17) Anstatt nach verhüllten Dingen zu fragen und dagegen spitzfindige Einwürfe zu erheben, sollten wir auf die Erleuchtung achten, die uns schon zuteil geworden ist. Bald werden wir mehr Licht erhalten. Durch Gottes Gnade müssen wir jede Pflicht erfüllen, die uns klargeworden ist. Dann werden wir auch imstande sein, das zu verstehen und zu tun, worüber wir jetzt noch im Zweifel sind. Ein Beweis steht allen offen, den gebildetsten wie den ungebildetsten Menschen: es ist der Beweis der Erfahrung. Gott lädt uns alle ein, die Wahrhaftigkeit seines Wortes und seiner Verheißungen zu prüfen. Diese Einladung lautet: "Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist." (Psalm 34,9) Anstatt uns auf die Worte anderer zu verlassen, sollten wir uns selbst überzeugen. Der Herr hat verheißen: "Bittet, so werdet ihr nehmen", und seine Verheißungen werden sich erfüllen. (Johannes 16,24) Sie sind niemals fehlgeschlagen, sie können nie trügen. Wenn wir näher zu Jesus kommen und uns an der Fülle seiner Liebe ergötzen, dann werden unsere Zweifel und unsere Geistesfinsternis im Lichte seiner Gegenwart verschwinden. Der Apostel Paulus schreibt, dass Gott "uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden; welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen". (Kolosser 1,13-15)

Wer vom Tode zum Leben durchgedrungen ist, kann besiegeln, "daß Gott wahrhaftig sei". (Johannes 3,33) Er kann bezeugen: "Ich brauchte Hilfe und fand sie in Jesus. Jedem Mangel wurde abgeholfen, mein Hunger wurde gestillt. Nunmehr ist die Bibel für mich die Offenbarung Jesu Christi. Fragst du aber, weshalb ich an Jesus glaube? Weil er mein göttlicher Erlöser ist. Fragst du, weshalb ich an die Bibel glaube? Weil sie die Stimme Gottes an mich ist." Wir haben dann das Zeugnis in unserer eigenen Brust, dass Christus der Sohn Gottes ist. Wir wissen, dass wir nicht schlau ausgedachten Fabeln folgen (2. Petrus 1,16). Petrus ermahnt seine Brüder: "Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi." (2.Petrus 3,18) Wenn Gottes Volk in der göttlichen Gnade zunimmt, wird es auch beständig einen klareren Begriff von seinem Wort erhalten; es wird ein neues Licht und neue Schönheiten in seiner heiligen Wahrheit erblicken. Diese Tatsache hat sich in der Geschichte der Kirche durch alle Jahrhunderte hindurch bestätigt und wird so bis an das Ende der Zeiten zeugen. "Der Gerechten Pfad glänzt wie das Licht, das immer heller leuchtet bis auf den vollen Tag." (Sprüche 4,18.19) Durch den Glauben können wir in die Zukunft schauen, dürfen Gottes Wort als Bürgschaft für unser geistliches Wachstum nehmen, dürfen davon überzeugt sein, dass sich seine göttlichen Eigenschaften mit unseren menschlichen vereinigen und jede Kraft unseres Gemüts in unmittelbare Verbindung mit der Quelle des Lichts tritt. Wir dürfen dann darüber jauchzen, dass Gott in seiner Weisheit alle Dinge, die uns vorher dunkel erschienen waren, erhellt hat, dass wir für das, was wir vorher nicht deuten konnten, nunmehr eine Erklärung gefunden haben; dass da, wo wir vorher nur Verwirrung und Zwecklosigkeit erblickten, jetzt die schönste und vollkommenste Einheit herrscht. "Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich's stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin." (1.Korinther 13,12)



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