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Das Leben und Wirken
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Das Leben und Wirken

Gott ist für das ganze Weltall die Quelle des Lebens, des Lichtes und der Freude. Wie die Lichtstrahlen von der Sonne, wie die Wasserströme von einer lebendigen Quelle ausgehen, so strömen die Segnungen von ihm über alle seine Geschöpfe (Psalm 104,27.28; Matthäus 5,45). Wenn aber dieses göttliche Leben in den Herzen der Menschen wohnt, dann wird es sich von ihnen in Liebe und Wohltat über andere ergießen. Unseres Erlösers Freude bestand darin, die in Sünden gefallenen Menschen aufzurichten und zu erlösen. Darum hielt er sein Leben nicht selbst für teuer, sondern erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht. Deshalb haben auch die Engel die Aufgabe, für die Glückseligkeit anderer Geschöpfe zu sorgen. Das ist für sie eine Lust. Was hochmütige und selbstsüchtige Menschen für einen erniedrigenden Dienst halten würden, nämlich den in Sünden Gefallenen, in Rang und Stellung tief unter ihnen Stehenden zu dienen, das ist gerade das Werk der sündlosen Engel (Hebräer 1,13.14).

Der Geist der selbstaufopfernden Liebe Christi durchdringt den Himmel und ist die Quelle aller Segnungen. Diesen Geist sollen die Jünger Christi besitzen und ein solches Werk tun. Wenn die Liebe des Heilandes im Herzen bewahrt wird, dann kann sie gleich einem süßen Wohlgeruch nicht verborgen bleiben. Ihr heiliger Einfluss wird sich bei allen fühlbar machen, mit denen wir in Verbindung treten. Christi Geist in dem Herzen ist gleich einer Quelle in der Wüste, die zur Stärkung aller fließt und in denen, die dem Tode nahe sind, das Verlangen weckt, vom Wasser des Lebens zu trinken. Die Liebe zu Jesus offenbart sich in dem herzlichen Wunsch, ebenso wie er zum Segen und zur Rettung der Menschheit tätig zu sein. Sie wird auch stets zur Liebe, zum herzlichen Mitgefühl für alle Geschöpfe führen, die unter der Obhut des himmlischen Vaters stehen. Das Leben des Heilandes auf Erden war kein Leben der Ruhe und Bequemlichkeit (Matthäus 8,20), nein er arbeitete unermüdlich, ernsthaft und mit heiligem Eifer daran, das gefallene Menschengeschlecht zu erlösen. Von der Krippe in Bethlehem bis zum Kreuz auf Golgatha ging er den Pfad der Selbstverleugnung (Philipper 2,6-8); nie scheute er schwere Arbeit, anstrengende Reisen, aufopfernde Sorge und Mühe. Der Heiland sagt von sich selbst: "Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele." (Matthäus 20,28) Dies war der Hauptzweck seines Lebens; alles andere kam erst in zweiter Linie und musste jenem Ziel untergeordnet werden. Es war Speise und Trank für ihn, den Willen Gottes zu tun und sein Werk zu vollenden (Johannes 4,34). Das eigene Ich und die Selbstliebe hatten mit diesem Werk nichts zu tun.

So müssen alle, welche die Gnade Christi genießen wollen, stets zu irgendeinem Opfer bereit sein, damit auch andere, für die Christus in den Tod ging, dieses himmlischen Geschenkes teilhaftig werden können. Sie werden alles aufbieten, die Welt und damit den Aufenthalt in ihr besser zu gestalten. Dieser Geist ist die Frucht eines wahrhaft bekehrten Herzens. Sobald jemand zu Christus kommt, wird sich auch in seinem Herzen das Verlangen regen, andern kundzutun, welch einen köstlichen Freund er in Jesus gefunden hat; solch eine rettende und heiligende Wahrheit lässt sich nicht im Herzen verschlossen halten. Wenn wir mit der Gerechtigkeit des Herrn bekleidet und mit der heiligen Freude seines Geistes erfüllt sind, können wir nicht schweigen. Sobald wir die Güte Gottes gesehen und geschmeckt haben, müssen wir auch davon erzählen. Wir werden gleich Philippus, als er den Heiland gefunden hatte, andere einladen, zu ihm zu kommen; wir werden versuchen, ihnen die Anziehungskraft Christi sowie die unsichtbaren Dinge der zukünftigen Welt vor Augen zu stellen. Wir werden nichts sehnlicher wünschen, als in die Fußtapfen des Meisters zu treten. Ein ernstes Verlangen wird in uns erwachen, unserer Umgebung das Lamm zu zeigen, das "der Welt Sünde trägt". (Johannes 1,29) Das Bestreben, anderen ein Segen zu sein, wird reiche Segnungen für uns selbst bringen. Das war auch die Absicht Gottes, als er uns an dem Werke der Erlösung teilnehmen ließ. Er gewährte uns Menschen die Gnade, Teilhaber seiner göttlichen Natur zu werden (2. Petrus1,3.4), und verlangt dafür, dass wir Segensströme über unsere Mitmenschen ausgießen. Dies ist die höchste Ehre, die größte Freude, mit der Gott den Menschen bedenken konnte. Wer sich so an der Liebestätigkeit beteiligt, kommt dem Schöpfer am nächsten. Gott hätte die Botschaft des Heils, das ganze Werk der dienenden Liebe den Engeln des Himmels zur Ausführung übergeben und andere Mittel zur Verwirklichung seines Planes anwenden können.



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