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Wie erfahre ich wahre Reue?

Wie kann ein sündiger Mensch Gott gegenüber gerecht werden? Nur durch Christus können wir in die wahre, heilige Übereinstimmung mit Gott zurückversetzt werden. Wie aber sollen wir zu Christus gelangen? Viele rufen noch heute im Bewußtsein ihrer Sünden wie damals die Menge zu Pfingsten: "Was sollen wir tun?" Die Antwort des Apostels Petrus war: "Tut Buße!" Bei anderer Gelegenheit antwortete er: "So tut nun Buße und bekehret euch, daß eure Sünden vertilgt werden." (Apostelgeschichte 2,37.38; 3,19) Wahre Buße schließt aufrichtige Traurigkeit über unsere Sünden und Abkehr von ihnen ein. Wir werden sie nicht ablegen, bis wir ihre Sündhaftigkeit erkannt haben. Eine wirkliche Veränderung in unserem Leben wird erst dann eintreten, wenn wir von Herzen der Sünde abgesagt haben. Viele missverstehen die wahre Bedeutung der Buße. Sie sind traurig über ihre Sünden, ja, sie bekehren sich äußerlich, weil sie sich vor den Leiden fürchten, die ihre Missetaten über sie bringen. Das ist jedoch keine Buße im Sinne des Wortes Gottes. Solche Menschen beklagen die Folgen ihrer Sünden statt die Sünde selbst.

So klagte und jammerte auch Esau, als er sein Erstgeburtsrecht für immer verloren sah (Hebräer 12,17). Bileam erkannte und bekannte seine Schuld, als der Engel ihm mit gezogenem Schwert in den Weg trat (4. Mose 22,34). Wohl fürchtete er für sein Leben; von wahrer Buße, von wahrer Bekehrung, von wahrem Abscheu vor der Sünde sehen wir jedoch keine Spur. In ähnlichem Geiste rief Judas Ischariot aus, nachdem er seinen Herrn und Meister verraten hatte: "Ich habe übel getan, daß ich unschuldig Blut verraten habe." (Matthäus 27,4) Das Geständnis wurde seinem schuldgeplagten Herzen durch das entsetzliche Bewusstsein der Verdammnis und den furchtbaren Ausblick auf das Gericht abgerungen. Die Folgen der Sünde erfüllten ihn mit Schrecken; nichts lässt jedoch auf tiefe Traurigkeit, auf wirkliches Herzeleid darüber schließen, daß er den schuldlosen Sohn Gottes verraten und den Heiligen Israels verleugnet hatte. Pharao bekannte zwar seine Schuld, wenn er unter der Zuchtrute Gottes seufzte, freilich nur, um der ferneren Strafe zu entgehen (z.B. 2. Mose10,17). Sobald aber den Plagen Einhalt getan war, kehrte er zu seinem Trotz gegen Gott zurück. Alle diese Männer beklagen wohl die Folgen ihrer Sünden, jedoch nicht die Sünde selbst.

Ergibt sich aber ein Herz dem Einfluss des Geistes Gottes, dann erwacht das Gewissen, dann empfindet der Sünder etwas von der Tiefe und Heiligkeit des göttlichen Gesetzes, der Grundlage seiner Herrschaft im Himmel und auf Erden. Das "Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen", leuchtet in die geheimen Falten seines Herzens und macht die verborgenen Dinge der Finsternis offenbar. (Johannes 1,9) Eine volle Überzeugung ergreift Besitz von Kopf und Herz. Einerseits ahnt der Sünder etwas von der Gerechtigkeit des Ewigtreuen und erschrickt bei dem Gedanken, in seiner Schuld und Unreinheit vor dem Herzenskündiger erscheinen zu müssen. Anderseits sieht er die Liebe Gottes, erkennt des Höchsten wunderbare Heiligkeit und schmeckt die Freuden aus dem Besitz eines reinen Herzens. Es verlangt ihn danach, gereinigt und wieder in die Gemeinschaft mit Gott versetzt zu werden. Deutlich zeigt z.B. David in seinem Gebet nach seinem Fall die wahre Betrübnis über die Sünde.



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