Google+
Startseite Der laute Ruf Die dritte Engelsbotschaft Das Wesen des Kampfes
Beitragsseiten
Das Wesen des Kampfes
Weiter auf: Seite 2 von 6
Weiter auf: Seite 3 von 7
Weiter auf: Seite 4 von 7
Weiter auf: Seite 5 von 7
Weiter auf: Seite 6 von 7
Weiter auf: Seite 7 von 7
Alle Seiten

Das Wesen des Kampfes

Seit dem Anfang des großen Streites im Himmel ist es Satans Vorsatz gewesen, Gottes Gesetz umzustoßen. Um dies zu erreichen, hat er sich gegen den Schöpfer empört, und obgleich er deshalb aus dem Himmel verstoßen wurde, hat er denselben Kampf auf Erden fortgesetzt. Die Menschen zu täuschen und sie zur Übertretung des Gesetzes Gottes zu veranlassen, ist das vorgesteckte Ziel, dem er beharrlich nachjagt. Ob dies nun erreicht wird durch eine gänzliche Umstoßung des Gesetzes oder durch Verwerfung einer seiner Vorschriften, so werden die Folgen schließlich dieselben sein. Wer da "sündiget an einem", bekundet dadurch Verachtung für das ganze Gesetz; sein Einfluss sowie sein Beispiel stehen auf der Seite der Übertretung; er wird "des ganzen Gesetzes schuldig". (Jak. 2, 10.)
Indem Satan die göttlichen Vorschriften verächtlich zu machen suchte, hat er die Lehren der Bibel verfälscht und dadurch Irrtümer in den Glauben von Tausenden, die bekennen, sich an die Schrift zu halten, eingepflanzt. Der letzte große Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum ist nur das entscheidende Ringen in dem lange bestehenden Streit über Gottes Gesetz. Wir sind jetzt im Begriff, diesen Kampf aufzunehmen -- einen Kampf zwischen den Gesetzen der Menschen und den Vorschriften des Herrn, zwischen der Religion der Bibel und der Religion der Fabeln und Überlieferungen.
Die Kräfte, die sich in diesem Streit gegen Wahrheit und Gerechtigkeit vereinen, sind nun an der Arbeit. Gottes heiliges Wort, das uns unter soviel Leiden und Blutvergießen überliefert worden ist, wird nur wenig geschätzt. Die Bibel ist allen erreichbar; aber nur wenige nehmen sie wirklich zum Führer des Lebens an. Der Unglaube nimmt in erschreckendem Maße überhand, nicht nur in der Welt, sondern auch in der Kirche. Viele sind dahin gekommen, Lehren zu verleugnen, die die eigentlichen Grundpfeiler des christlichen Glaubens sind. Die großen Tatsachen der Schöpfung, wie sie von durch Gottes Geist geleiteten Schreibern dargestellt werden, der Fall des Menschen, die Versöhnung und die ewige Gültigkeit des Gesetzes Gottes werden tatsächlich von einem großen Teil der angeblichen Christen entweder ganz oder teilweise verworfen. Tausende, die sich mit ihrer Weisheit und Unabhängigkeit brüsten, betrachten es als ein Zeichen der Schwäche, unbedingtes Vertrauen in die Bibel zu setzen; sie halten es für einen Beweis von Überlegenheit und Gelehrsamkeit, die Heilige Schrift zu bekritteln und ihre wichtigsten Wahrheiten zu vergeistigen und zu entkräften.

Viele Prediger lehren in ihren Gemeinden und viele Professoren und Lehrer unterweisen ihre Schüler, dass Gottes Gesetz verändert oder aufgehoben worden sei, und dass alle, die glauben, seine Anforderungen seien noch immer gültig und müssten buchstäblich beachtet werden, nur Spott und Schmach verdienen.
Durch die Verachtung der Wahrheit verwerfen die Menschen deren Urheber. Indem sie das Gesetz Gottes mit Füßen treten, verleugnen sie die Autorität des Gesetzgebers. Es ist ebenso leicht, sich einen Götzen aus falschen Lehren und Theorien zu machen, wie ein Götzenbild aus Holz oder Stein zu formen. Durch Satans falsche Darstellung der Eigenschaften Gottes machen die Menschen sich einen verkehrten Begriff vom Charakter ihres Schöpfers. Von vielen wird ein philosophischer Götze an Stelle Gottes, des Allerhöchsten, auf den Thron erhoben, und der lebendige Gott, wie er in seinem Wort, in Christus und in den Werken der Schöpfung offenbart ist, wird nur von wenigen verehrt. Tausende vergöttern die Natur, während sie den Gott der Natur verleugnen. Obwohl in verschiedener Form besteht doch der Götzendienst in der heutigen christlichen Welt ebenso wirklich, wie er im alten Israel in den Tagen Elias ausgeübt wurde. Der Gott vieler vorgeblich weiser Männer, Philosophen, Dichter, Staatsmänner, Zeitungsschreiber -- der Gott vornehmer Kreise, vieler Hochschulen und Universitäten, sogar einiger theologischer Anstalten -- ist nicht viel besser als Baal, der Sonnengott der Phönizier.
Kein von der christlichen Welt angenommener Irrtum setzt sich kühner gegen die Autorität des Himmels, keiner geht direkter gegen die Vernunft oder ist verderblicher in seinen Folgen als die Lehre der Neuzeit, die so schnell um sich greift, dass Gottes Gesetz für die Menschen nicht länger bindend sei. Jedes Land hat seine Gesetze, die Achtung und Gehorsam gebieten; keine Regierung könnte ohne sie bestehen; wie kann man sich denn vorstellen, dass der Schöpfer des Himmels und der Erde kein Gesetz habe, um die Geschöpfe, die er gemacht hat, zu regieren? Gesetzt den Fall, dass hervorragende Geistliche öffentlich lehrten, dass die Verordnungen, die das Land regieren und die Rechte seiner Bürger beschützen, nicht verbindlich seien, dass sie die Freiheit des Volkes einschränkten und deshalb nicht befolgt werden sollten -- wie lange würden solche Männer auf der Kanzel geduldet werden? Ist es aber ein schwereres Vergehen, die Gesetze von Staaten und Ländern zu missachten, als jene göttlichen Vorschriften mit Füßen zu treten, die die Grundlage jeder Regierung sind?



Weitersagen
Wer ist online?
Wir haben 109 Gäste online
Besucher
Gesamt775854

jbc vcounter