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Die Sabbatreform
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Die Sabbatreform

Während die christliche Welt sich darauf vorbereitet, den Sonntag weltweit als göttlichen Ruhetag gesetzlich einzuschärfen, gibt es auf der anderen Seite eine Gruppe von gebotehaltenden Christen, die den wahren biblischen Ruhetag lautstark verkündigen werden. Das Werk der Sabbatreform, das in den letzten Tagen vollbracht werden soll, wird in der Weissagung Jesajas vorhergesagt: "So spricht der Herr: Wahret das Recht und übt Gerechtigkeit; denn mein Heil ist nahe, daß es komme, und meine Gerechtigkeit, daß sie offenbart werde. Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, das den Sabbat hält und nicht entheiligt und seine Hand hütet, nichts Arges zu tun! ... Und die Fremden, die sich zum Herrn zugewandt haben, ihm zu dienen und seinen Namen zu lieben, damit sie seine Knechte seien, alle, die den Sabbat halten, daß sie ihn nicht entheiligen, und die an meinem Bund festhalten, die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethaus." (Jes. 56, 1. 2. 6. 7.)
Diese Worte beziehen sich auf das christliche Zeitalter, wie durch den Zusammenhang gezeigt wird: "Gott der Herr, der die Versprengten Israels sammelt, spricht: Ich will noch mehr zu der Zahl derer, die versammelt sind, sammeln." (Jes. 56, 8.) Hier wird das Sammeln der Heiden durch die Evangeliumsbotschaft dargestellt. Und über die, die dann den Sabbat ehren, ist ein Segen ausgesprochen. Auf diese Weise erstreckt sich die Verbindlichkeit des vierten Gebots weit über die Kreuzigung, die Auferstehung und die Himmelfahrt Christi hinaus, bis auf die Zeit, da seine Knechte allen Völkern die frohe Kunde predigen.
Der Herr befiehlt durch denselben Propheten: "Verschließe die Offenbarung, versiegle das Gesetz in meinen Jüngern." (Jes. 8, 16.) Das Siegel des Gesetzes Gottes wird im vierten Gebot gefunden. Dieses allein von allen zehn zeigt sowohl den Namen, den Titel  und das Herrschaftsgebiet des Gesetzgebers an. Es erklärt Gott als den Schöpfer des Himmels und der Erde und rechtfertigt auf diese Weise seinen Anspruch auf Verehrung und Anbetung vor allen anderen. Außer dieser Angabe enthalten die Zehn Gebote nichts, das die Urheberschaft des Gesetzes anzeigt.

Als die päpstliche Macht den Sabbat veränderte, wurde das Gesetz des Siegels beraubt. Die Nachfolger Jesu sind berufen, es wiederherzustellen, indem sie den Sabbat des vierten Gebots zu seiner rechtmäßigen Stellung als Gedächtnistag des Schöpfers und Zeichen seiner Autorität erheben. "Nach dem Gesetz und Zeugnis." Während widerstreitende Lehren und Theorien im Überfluss vorhanden sind, ist das Gesetz Gottes die einzige untrügliche Richtschnur, nach der alle Meinungen, Lehren und Theorien geprüft werden sollen. Darum sagt der Prophet: "Werden sie das nicht sagen, ist es, weil kein Licht in ihnen ist." (Jes. 8, 20; KJV) Ferner wird das Gebot gegeben: "Rufe getrost, halte nicht an dich! Erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verkündige meinem Volk seine Abtrünnigkeit und dem Hause Jakob seine Sünden." Es ist nicht die gottlose Welt, sondern es sind jene, die der Herr als "mein Volk" bezeichnet, die um ihrer Übertretungen willen zurechtgewiesen werden sollen. Er sagt weiterhin: "Sie suchen mich täglich und begehren meine Wege zu wissen, als wären sie ein Volk, das die Gerechtigkeit schon getan und das Recht seines Gottes nicht verlassen hätte." (Jes. 58, 1. 2.) Hier werden uns Menschen gezeigt, die sich gerecht dünken und großen Eifer für Gottes Sache an den Tag zu legen scheinen; aber der ernste und feierliche Tadel dessen, der die Herzen erforscht, beweist, dass sie die göttlichen Vorschriften mit Füßen treten.
Der Prophet bezeichnet das unbeachtet gelassene Gebot wie folgt: "Und es soll durch dich wieder aufgebaut werden, was lange wüst gelegen hat; und du wirst wieder aufrichten, was vorzeiten gegründet ward; und du sollst heißen: Der die Lücken zumauert und die Wege ausbessert, daß man da wohnen könne. Wenn du deinen Fuß am Sabbat zurückhältst, und nicht deinen Geschäften nachgehst an meinem heiligen Tage und den Sabbat 'Lust' nennst und den heiligen Tag des Herrn 'geehrt', wenn du ihn dadurch ehrst, daß du nicht deine Gänge machst und nicht deine Geschäfte treibst und kein leeres Geschwätz redest, dann wirst du deine Lust haben am Herrn." (Jes. 58, 12. 13.)

Diese Weissagung bezieht sich ebenfalls auf unsere Zeit. Die Lücke wurde in das Gesetz Gottes gemacht, als der Sabbat von der römischen Macht verändert wurde (Dan. 7,25). Aber die Zeit ist gekommen, da jene göttliche Einrichtung wiederhergestellt werden soll. Die Lücke soll verzäunt und der Grund gelegt werden, der für und für bleibt (Ps. 119,96).
Diesen durch des Schöpfers Ruhe und Segen geheiligten Sabbat feierte Adam in seiner Unschuld im Garten Eden und auch, als er, gefallen aber reumütig, aus seiner glücklichen Heimat vertrieben war. Alle Patriarchen von Abel bis auf den gerechten Noah, bis zu Abraham und Jakob beachteten ihn. Als das auserwählte Volk in der Knechtschaft in Ägypten war, verloren viele unter der herrschenden Abgötterei ihre Kenntnis des göttlichen Gesetzes; aber als der Herr Israel erlöste, verkündigte er der versammelten Menge unter feierlicher Machtentfaltung sein Gesetz, damit alle seinen Willen wissen, ihn fürchten und ihm auf ewig gehorchen möchten.



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