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Das Untersuchungsgericht

"Ich sah", schrieb der Prophet Daniel, "wie Throne aufgestellt wurden, und einer, der uralt war, setzte sich. Sein Kleid war weiß wie Schnee und das Haar auf seinem Haupt rein wie Wolle; Feuerflammen waren sein Thron und dessen Räder loderndes Feuer. Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht wurde gehalten, und die Bücher wurden aufgetan." (Dan. 7, 9. 10.)
So wurde dem Propheten im Gesicht der große und feierliche Tag vorgeführt, da der Charakter und das Leben eines jeden Menschen vor dem großen Richter der ganzen Welt geprüft wird. Der Alte ist Gott der Vater. Der Psalmist sagt: "Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit." (Ps. 90, 2.) Er, der Urheber alles Daseins und aller Gesetze, wird den Vorsitz im Gericht führen. Und als Diener und Zeugen werden heilige Engel an Zahl "tausendmal Tausende und zehntausendmal Zehntausende", diesem großen Gericht beiwohnen.
"Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. Der gab ihm Macht, Ehre und Reich, daß ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende." (Dan. 7, 13. 14.) Das hier beschriebene Kommen Christi ist nicht seine Wiederkunft zur Erde. Er kommt vor den "Alten" im Himmel, um Gewalt, Ehre und Reich zu empfangen, die ihm am Schluss seines Werkes als Vermittler gegeben werden. Von diesem Kommen, und nicht von seiner Wiederkunft zur Erde wird in der Weissagung bezeugt, dass es am Schluß der 2300 Tage, im Jahre 1844, stattfinden werde. In Begleitung himmlischer Engel betritt unser großer Hohepriester das Allerheiligste und erscheint dort vor Gott, um die letzten Handlungen seines Dienstes für die Menschen zu verrichten, um das Werk des Untersuchungsgerichtes auszuführen und eine Versöhnung zu bewerkstelligen für alle, die sich der Wohltaten dieser Versöhnung würdig erweisen.

In dem vorbildlichen Dienst hatten nur die, die mit Bekenntnis und Reue zu Gott kamen, deren Sünden durch das Blut des Sündopfers auf das Heiligtum übertragen worden waren, einen Anteil an dem Dienst des Versöhnungstages. So werden auch an dem großen Tag der Endversöhnung und des Untersuchungsgerichts nur die Fälle des bekennenden Volkes Gottes in Betracht gezogen. Das Gericht über die Gottlosen ist ein besonderes, von diesem getrenntes Werk, das später stattfinden wird. "Denn die Zeit ist da, daß das Gericht anfängt an dem Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben?" (1. Petr. 4, 17)
Die Bücher des Himmels, in welchen die Namen und Taten der Menschen verzeichnet stehen, werden die Entscheidungen des Gerichts bestimmen. Der Prophet Daniel sagt: "Das Gericht ward gehalten, und die Bücher wurden aufgetan." (Dan. 7,10) Der Schreiber der Offenbarung fügt bei der Schilderung desselben Vorgangs hinzu: "Und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken." (Offb. 20, 12.)



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