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Licht durch Finsternis

Durch alle Jahrhunderte hindurch zeigt sich das Werk Gottes auf Erden, in jeder großen Reformation oder religiösen Bewegung, mit auffallender Ähnlichkeit. Gott verfährt mit den Menschen stets nach den gleichen Grundsätzen. Die wichtigen Bewegungen der Gegenwart finden ihr Gegenstück in denen der Vergangenheit, und die Erfahrungen der Gemeinde früherer Zeiten bieten wertvolle Lehren für unsere eigene Zeit. Dass Gott durch seinen Heiligen Geist seine Diener auf Erden in ganz besonderer Weise in den großen Bewegungen zur Weiterführung des Heilswerkes lenkt, wird in der Bibel deutlich gelehrt. Menschen sind Werkzeuge in Gottes Hand; er bedient sich ihrer, um seine Absichten der Gnade und der Barmherzigkeit auszuführen. Jeder hat seine Aufgabe; einem jeden ist ein Maß des Lichtes verliehen, den Erfordernissen seiner Zeit entsprechend und hinreichend, um ihn zur Verrichtung des Werkes, das Gott ihm auferlegt hat, zu befähigen. Aber kein Mensch, wie sehr er auch vom Himmel geehrt werden mag, hat vollständige Erkenntnis des großen Erlösungsplanes erlangt oder auch nur die göttliche Absicht in dem Werk für seine eigene Zeit völlig erkannt.

Die Menschen verstehen nicht völlig, was Gott durch das Werk, das er ihnen zu tun gibt, ausführen möchte; sie begreifen die Botschaft, die sie in seinem Namen verkündigen, nicht in ihrer ganzen Tragweite. "Meinst du, daß du weißt, was Gott weiß, oder kannst du alles so vollkommen treffen wie der Allmächtige?" "Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr; sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken." "Ich bin Gott, und sonst keiner mehr, ein Gott, dem nichts gleicht. Ich habe von Anfang an verkündet, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist." (Hiob 11,7; Jesaja 55,8. 9; 46,9.10) Selbst die Propheten, die durch die besondere Erleuchtung des Geistes begünstigt worden waren, erfassten die Bedeutung der ihnen anvertrauten Offenbarungen nicht völlig. Der Sinn sollte nach und nach entfaltet werden, je nachdem das Volk Gottes die darin enthaltenen Belehrungen benötigen würde. Petrus schrieb von der durch das Evangelium ans Licht gebrachten Erlösung und sagte: "Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten, die von der Gnade geweissagt haben, die für euch bestimmt ist, und haben geforscht, auf welche und welcherlei Zeit der Geist Christi deutete, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit darnach. Ihnen ist offenbart worden, daß sie nicht sich selbst, sondern euch dienen sollen." (1. Petrus 1,10-12.)

Obgleich es den Propheten nicht verliehen war, die ihnen offenbarten Dinge völlig zu verstehen, suchten sie doch ernstlich alles Licht zu gewinnen, das Gott ihnen zu gewähren für gut befand. Sie suchten und forschten, auf welche und welcherlei Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, deutete. Welch eine Lehre für die Kinder Gottes im christlichen Zeitalter, zu deren Nutzen diese Weissagungen seinen Knechten gegeben wurden! Nicht für sie selbst, sondern damit sie es uns darreichten. Schaut diese heiligen Männer Gottes an, die bezüglich der ihnen gegebenen Offenbarungen für Geschlechter, die noch nicht geboren waren, gesucht und geforscht haben. Stellt ihren heiligen Eifer der sorglosen Gleichgültigkeit gegenüber, mit der die Bevorzugten späterer Jahrhunderte diese Gabe des Himmels behandelten. Welch ein Vorwurf für die bequeme, weltliebende Gleichgültigkeit, die sich mit der Erklärung zufrieden gibt, die Weissagungen könnten nicht verstanden werden!



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