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Zeichen des Endes 2/2
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Zeichen des Endes 2/2

Christus hatte seinem Volk geboten, auf die Zeichen seiner Wiederkunft zu achten und sich zu freuen, wenn es die Vorläufer seines kommenden Königs sehen würde. Seine Worte lauteten: "Wenn aber dies anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." Er machte seine Nachfolger auf die knospenden Bäume des Frühlings aufmerksam und sagte: "Wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wißt ihr selber, daß jetzt der Sommer nahe ist. So auch ihr; wenn ihr seht, daß dies alles geschieht, so wißt, daß das Reich Gottes nahe ist." (Lukas 21,28.30.31) Doch als der Geist der Demut und Frömmigkeit in der Kirche dem Stolz und dem Formenwesen Platz gemacht hatte, war die Liebe zu Christus und der Glaube an seine Wiederkunft erkaltet. Das bekenntliche Volk Gottes, von Weltlichkeit und Vergnügungssucht gefangen genommen, wurde blind für die Lehren des Heilandes hinsichtlich der Zeichen vor seinem Kommen. Die Lehre von der Wiederkunft Christi war vernachlässigt, die sich darauf beziehenden Schriftstellen waren durch falsche Auslegung verdunkelt worden, bis sie vielfach übersehen und vergessen wurden. Ganz besonders war dies der Fall in den Kirchen Amerikas. Die Freiheit und Bequemlichkeit, deren sich alle Gesellschaftsklassen erfreuten, das ehrgeizige Verlangen nach Reichtum und Überfluss, das eine verzehrende Sucht nach Gelderwerb hervorrief, das begierige Streben nach Volkstümlichkeit und Macht, die allen erreichbar schienen, verleiteten die Menschen, ihre Interessen und Hoffnungen auf die Dinge dieses Lebens zu richten und jenen feierlichen Tag, an dem der gegenwärtige Lauf der Dinge ein Ende haben wird, weit in die Zukunft hinauszuschieben.

Als der Heiland seine Nachfolger auf die Zeichen seiner Wiederkunft hinwies, weissagte er ihnen den Zustand des Abfalls, der unmittelbar vor seinem zweiten Kommen herrschen würde. Da sollte sich, gleichwie in den Tagen Noahs, rege Tätigkeit in weltlichen Unternehmungen und Sucht nach Vergnügen zeigen -- Kaufen, Verkaufen, Pflanzen, Bauen, Heiraten und sich Heiraten lassen -- wobei Gott und das zukünftige Leben vergessen würden (Lukas 17,26-30) Denen, die zu dieser Zeit leben, gilt Christi Ermahnung: "Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme... So seid allezeit wach und betet, daß ihr stark (würdig) werdet zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn." (Lukas 21,34.36)
Der Zustand der Kirche zu dieser Zeit wird in den Worten des Heilandes in der Offenbarung geschildert: "Du hast den Namen, daß du lebst, und bist tot." Und an jene, die sich weigern, aus ihrer gleichgültigen Sicherheit herauszutreten, wird die feierliche Warnung gerichtet: "Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde." (Offenbarung 3, 1. 3) Die Menschen müssen auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden, sie müssen aufgeweckt werden, damit sie sich auf die ernsten, mit dem Ablauf der Gnadenzeit in Verbindung stehenden Ereignisse vorbereiten können.

Der Prophet Gottes erklärt: "Ja, der Tag des Herrn ist groß und voller Schrecken, wer kann ihn ertragen?" (Joel 2,11) Wer wird bestehen, wenn der erscheint, von dem es heißt: "Deine Augen sind zu rein, als daß du Böses ansehen könntest, und dem Jammer kannst du nicht zusehen!" (Habakuk 1, 13) Denen, die rufen: "Du bist mein Gott; wir ... kennen dich", jedoch seinen Bund übertreten und einem anderen Gott nacheilen, die Gesetzlosigkeit in ihren Herzen beherbergen und die Pfade der Ungerechtigkeit lieben, denen wird des Herrn Tag "finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell." (Hosea 8,2.1; Psalm 16,4; Amos 5,20) "Zur selben Zeit," spricht der Herr, " will ich Jerusalem mit der Lampe durchsuchen und aufschrecken die Leute, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und sprechen in ihrem Herzen: Der Herr wird weder Gutes noch Böses tun." (Zefanja. 1, 12) "Ich will den Erdkreis heimsuchen um seiner Bosheit willen und die Gottlosen um ihrer Missetat willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen." "Es wird sie ihr Silber und Gold nicht erretten können am Tage des Zornes des Herrn, ... und ihre Güter sollen zum Raub werden und ihre Häuser verwüstet." (Jesaja 13,11; Zefanja 1,18.13) Der Prophet Jeremia ruft im Hinblick auf diese schreckliche Zeit: "Wie ist mir so weh! Mein Herz pocht mir im Leibe, und ich habe keine Ruhe; denn ich höre der Posaune Hall, den Lärm der Feldschlacht;" (Jeremia 4,19) "Denn dieser Tag ist ein Tag des Grimmes, ein Tag der Trübsal und der Angst, ein Tag des Wetters und des Ungestüms, ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag der Wolken und des Nebels, ein Tag der Posaune und des Kriegsgeschreis" "Denn siehe, des Herrn Tag kommt, ... die Erde zu verwüsten und die Sünder von ihr zu vertilgen." (Zefanja 1,15.16; Jesaja 13, 9)



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