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Die Verkündigung
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Die Verkündigung

Miller und seine Mitarbeiter glaubten anfangs, die 2300 Tage würden im Frühling des Jahres 1844 ablaufen, wohingegen die Weissagung auf den Herbst jenes Jahres verweist. (s. die Angaben auf der Zeittafel; siehe auch den Anhang) Das Missverständnis betreffs dieses Punktes brachte denen, die das frühere Datum als die Zeit der Wiederkunft des Herrn angenommen hatten, Enttäuschung und Unruhe. Aber dies beeinträchtigte auch nicht im geringsten die Kraft der Beweisführung, dass die 2300 Tage im Jahre 1844 zu Ende gehen, und dass das große, durch die Weihung (Reinigung) des Heiligtums bezeichnete Ereignis, dann stattfinden musste. Als Miller sich an das Studium der Heiligen Schrift gemacht hatte, um zu beweisen, dass sie eine Offenbarung von Gott sei, hatte er nicht die geringste Ahnung, zu dem Schluß zu kommen, den er jetzt erreicht hatte. Er konnte die Ergebnisse seiner Forschung selbst kaum glauben, aber der schriftgemäße Beweis war zu klar und zu stark, als dass er ihn hätte unbeachtet lassen können. Er hatte zwei Jahre auf das Studium der Bibel verwandt, als er im Jahre 1818 zu der feierlichen Überzeugung kam, dass in ungefähr 25 Jahren Christus zur Erlösung seines Volkes erscheinen würde.

"Ich brauche", sagte Miller, "nicht von der Freude zu reden, die im Hinblick auf die entzückende Aussicht mein Herz erfüllte, oder von dem heißen Sehnen meiner Seele nach einem Anteil an den Freuden der Erlösten. Die Bibel galt mir nun als ein neues Buch. Sie war mir in der Tat ein angenehmes geistreiches Gespräch; alles, was mir finster, geheimnisvoll oder dunkel erschien in ihren Lehren, war von dem hellen Licht, das nun aus ihren heiligen Blättern hervorbrach, zerstreut worden;  oh, wie glänzend und herrlich erschien die Wahrheit! Alle Widersprüche und Ungereimtheiten, die ich vorher in dem Worte gefunden hatte, waren verschwunden; und wenn auch noch viele Stellen da waren, von denen mir, wie ich überzeugt war, ein volles Verständnis mangelte, so war doch soviel Licht zur Erleuchtung meines vorher verfinsterten Gemütes daraus hervorgegangen, daß ich beim Studium der Heiligen Schrift ein Entzücken empfand, das ich nie geglaubt hätte, aus ihren Lehren erlangen zu können." (Bliß, S. 76. 77.)

"Unter der ernsten Überzeugung, daß so überwältigende Ereignisse, wie sie in der Heiligen Schrift vorhergesagt waren, sich in einem kurzen Zeitraum erfüllen sollten, trat mit gewaltiger Macht die Frage an mich heran, welche Pflicht ich angesichts der Beweise, die mein eigenes Gemüt ergriffen hatten, der Welt gegenüber habe." (Bliß, S. 81.)



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