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Eine weltweite Erweckungsbewegung
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Eine weltweite Erweckungsbewegung

In der Weissagung über die erste Engelsbotschaft in Offenbarung 14 wird unter der Verkündigung der baldigen Ankunft Christi eine große religiöse Erweckung vorhergesagt. Johannes sieht einen Engel fliegen "mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Völkern." "Mit großer Stimme" verkündigte er die Botschaft: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen." (Offb. 14, 6.7) Die Tatsache, dass ein Engel als der Herold dieser Warnung bezeichnet wird, ist bedeutungsvoll. Es hat der göttlichen Weisheit gefallen, durch die Reinheit, die Herrlichkeit und die Macht des himmlischen Boten die Erhabenheit des durch die Botschaft zu verrichtenden Werkes und die Macht und Herrlichkeit, welche sie begleiten sollten, darzustellen. Und das Fliegen des Engels "mitten durch den Himmel", die "große Stimme", mit der die Botschaft verkündigt wird, und ihre Verbreitung unter allen, "die auf Erden wohnen", "allen Nationen und Geschlechtern und Sprachen und Völkern" -- bekunden die Schnelligkeit und die weltweite Ausdehnung der Bewegung.

Die Botschaft selbst gibt Licht über die Zeit, wann diese Bewegung stattfinden soll. Es heißt, dass sie ein Teil des "ewigen Evangeliums" sei; und sie kündigt den Beginn des Gerichts an. Die Heilsbotschaft ist in allen Zeitaltern verkündigt worden; aber diese Botschaft ist ein Teil des Evangeliums, das nur in den letzten Tagen verkündigt werden kann, denn nur dann würde es wahr sein, dass die Zeit des Gerichts gekommen ist. Die Weissagungen zeigen eine Reihenfolge von Ereignissen, welche bis zum Beginn des Gerichts reichen. Dies ist besonders bei dem Buch Daniel der Fall. Jenen Teil seiner Weissagungen, welcher sich auf die letzten Tage bezog, sollte Daniel verbergen und versiegeln "bis auf die letzte Zeit." Erst dann, wenn diese Zeit erreicht war, konnte die Botschaft des Gerichts, welche sich auf die Erfüllung dieser Weissagung gründet, verkündigt werden. Aber in der letzten Zeit, sagt der Prophet, "werden viele darüberkommen und großen Verstand finden." (Dan. 12, 4)
Der Apostel Paulus warnte die Gemeinde, das Kommen Christi in seinen Tagen zu erwarten: "Denn er [der Tag Christi] kommt nicht, es sei denn, daß zuvor der Abfall komme, und offenbart werde der Mensch der Sünde." (2. Thess. 2, 3) Erst nach dem großen Abfall und der langen Regierungszeit des "Menschen der Sünde" dürfen wir die Ankunft unseres Herrn erwarten. Der "Mensch der Sünde", auch das "Geheimnis der Gesetzlosigkeit", "das Kind des Verderbens" und der "Gesetzlose" genannt, stellt das Papsttum dar, welches, wie in der Weissagung vorhergesagt, seine Oberherrschaft 1260 Jahre lang innehaben sollte. Diese Zeit endete im Jahre 1798. Das Kommen Christi konnte nicht vor jener Zeit stattfinden. Die Warnung Pauli erstreckt sich über die lange christliche Bundeszeit bis zum Jahre 1798. Erst nach diesem Jahr sollte die Botschaft von der Wiederkunft Christi verkündigt werden.

Eine solche Botschaft wurde in den vergangenen Zeiten nie gepredigt. Paulus verkündigte sie, wie wir gesehen haben, nicht; er verwies seine Brüder für das Kommen des Herrn in die damals weit entfernte Zukunft (Apg. 24,25). Die Reformatoren verkündigten sie nicht. Martin Luther erwartete das Gericht ungefähr 300 Jahre nach seiner eigenen Zeit. Aber seit dem Jahre 1798 ist das Buch Daniel entsiegelt worden, das Verständnis der Weissagungen hat zugenommen, und viele haben die feierliche Botschaft von dem nahen Gericht verkündigt.
Wie die große Reformation im 16. Jahrhundert, so kam die Adventbewegung gleichzeitig in verschiedenen Ländern der Christenheit auf. Sowohl in Europa als auch in Amerika wurden Männer des Glaubens und Gebets zum Studium der Weissagungen geführt, und indem sie die inspirierten Berichte verfolgten, fanden sie überzeugende Beweise, dass das Ende aller Dinge nahe war. In verschiedenen Ländern entstanden vereinzelte Gruppen von Christen, welche allein durch das Studium der Heiligen Schrift zu dem Glauben gelangten, dass die Ankunft des Heilandes nahe sei.



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