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Startseite Artikel Gedanken zur Bergpredigt Selig sind die um der Gerechtigkeit willen Verfolgten

Selig sind die Verfolgten

"Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich." (Matthäus 5,10) Jesus bestärkt seine Nachfolger nicht in der Hoffnung, irdische Herrlichkeit und Reichtümer zu erlangen und ein Leben frei von Prüfungen zu haben, sondern er weist sie auf das Vorrecht hin, mit ihrem Meister Selbstverleugnung und Tadel zu erleiden, weil die Welt sie nicht kennt.
Er, der kam, um die verlorene Welt zu erlösen, wurde von den vereinten Kräften der Feinde Gottes und der Menschen unterdrückt. In einem erbarmungslosen Bündnis stellten sich böse Menschen und böse Engel gegen den Friedensfürst. Durch jedes seiner Worte und jede seiner Taten, die vom göttlichen Mitleid durchdrungen waren, provozierte seine der Welt unähnliche Art die bitterste Feindschaft. Weil er sich weigerte, die Ausübung der bösen Leidenschaften unserer Natur zu erlauben, rief Er die fanatischste Opposition und Feindschaft hervor.

So ergeht es auch allen, die in Christus Jesus ein göttliches Leben führen. Zwischen Gerechtigkeit und Sünde, Liebe und Hass, Wahrheit und Fälschung gibt es einen unvermeidbaren Kampf. Wer von der Liebe Christi und der Schönheit der Heiligkeit erzählt macht Satan die Untertanen seines Reiches abspenstig. Der Fürst des Bösen aber steht auf, um das zu verhindern. Verfolgung und Tadel erwarten alle, die mit dem Geist Christi ausgerüstet sind. Die Art der Verfolgung ändert sich mit den Zeiten, aber das Prinzip - der Geist, der diese Verfolgung verursacht - ist der gleiche, der schon immer seit der Zeit Abels die Auserwählten des Herrn getötet hat.
Wenn Menschen versuchen, in Übereinstimmung mit Gott zu leben, werden sie feststellen, dass der Anstoss, den das Kreuz erregt, nicht verschwunden ist. Fürstentümer, Mächte und böse Geister unter dem Himmel sind gegen alle, die dem Gesetz des Himmels gehorsam sind, aufgeboten. (siehe Epheser 6,12).
Darum sollte die Verfolgung die Jünger Christi vielmehr erfreuen, anstatt sie zu schmerzen, denn sie ist ein Beweis dafür, dass sie den Schritten ihres Meisters folgen.
Wenn der Herr seinem Volk auch nicht Freiheit von Prüfungen versprochen hat, so hat er doch etwas viel Besseres verheißen: "Wie deine Tage, so sei deine Kraft. Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." 5(. Mose 33,25) (EÜ); (2. Korinther 12,9) (LU). Wenn du dazu aufgerufen wirst, um seines Namens willen durch wilde Flammen zu gehen, dann wird Jesus ebenso an deiner Seite sein wie bei den drei Treuen in Babylon. (siehe Daniel 3). Wer seinen Erlöser liebt, wird sich über jede Gelegenheit freuen, an seiner Demütigung und Schande teilhaben zu können. Die Liebe, die er seinem Herrn entgegenbringt, versüßt das Leiden für Jesus.

In jedem Jahrhundert hat Satan das Volk Gottes verfolgt. Er hat sie gequält und getötet, aber durch ihren Tod wurden sie Überwinder. Sie offenbarten in ihrem standfesten Glauben einen Mächtigeren als Satan. Satan konnte den Körper foltern und töten, aber er konnte das Leben, das mit Christus in Gott verborgen war, nicht antasten. Er konnte sie hinter Gefängnismauern einsperren, aber er konnte nicht ihren Geist fesseln (vgl. Matthäus 10,28). Sie konnten über die Dunkelheit hinaus auf die Herrlichkeit blicken und sagen: "Denn ich bin überzeugt, daß die Leiden dieser Zeit nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. Denn unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit." (Römer 8,18; 2. Korinther 4,17)
Durch Prüfungen und Verfolgung wird die Herrlichkeit Gottes, sein Charakter in seinen Auserwählten offenbar. Die Gemeinde Gottes, von der Welt gehasst und verfolgt, wird in der Schule Christi ausgebildet und erzogen. Sie gehen auf der Erde auf schmalen Wegen und werden im Feuer des Leides gereinigt.
Sie folgen Christus durch bittere Kämpfe, sie erdulden Selbstverleugnung und erfahren bittere Enttäuschungen, aber ihre schmerzhafte Erfahrung lehrt sie die Schuld und die Not der Sünde, und sie schauen mit Abscheu darauf. Weil sie Teilhaber an den Leiden Christi sind, sind sie auch dazu bestimmt, Teilhaber seiner Herrlichkeit zu sein (Römer 8,17). In einer heiligen Vision sah der Prophet den Triumph des Volkes Gottes: "Und ich sah, und es war wie ein gläsernes Meer, mit Feuer vermengt; und die den Sieg behalten hatten ... standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen und sangen das Lied Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Völker. Diese sind's, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes. Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen." (Offenbarung 15,2.3; 7,14.15)

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