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Allgemeine Grundsätze

Die Erkenntnis, dass der Mensch ein Tempel Gottes sein soll, eine Behausung zur Offenbarung seiner Herrlichkeit (1. Korinther 6,19.20), sollte uns mehr als alles andere anspornen, unsere Körperkräfte zu pflegen und zu entwickeln. Schaurig und wunderbar hat der Herr den menschlichen Leib gebildet und er gebietet uns, ihn kennen zu lernen, seine Bedürfnisse zu verstehen und unseren Teil zu tun, um ihn vor Schaden und Befleckung zu bewahren.  

Der Blutkreislauf

Um gute Gesundheit zu besitzen, müssen wir gutes Blut haben; denn das Blut ist der Lebensstrom. Es ersetzt das Verbrauchte und ernährt den Körper. Wenn es mit den richtigen Nahrungsstoffen versehen und durch Berührung mit reiner Luft gereinigt und belebt wird, so bringt es allen Teilen des Systems Leben und Kraft. Je vollkommener der Blutkreislauf ist, desto besser wird diese Arbeit vollbracht werden. Bei jedem Schlag des Herzens sollte das Blut rasch und leicht nach allen Teilen des Körpers gehen. Seine Zirkulation sollte nicht durch feste Kleidung oder Bänder oder durch ungenügende Bekleidung der Gliedmaßen gehindert werden. Alles, was den Blutumlauf hemmt, drängt das Blut wieder nach den Lebensorganen zurück und verursacht Stauung; Kopfschmerzen, Husten, Herzklopfen oder schlechte Verdauung sind oft die Folgen.  

Atmen

Um gutes Blut zu haben, müssen wir richtig atmen. Volles tiefes Einatmen reiner Luft, welches die Lungen mit Sauerstoff füllt, reinigt das Blut. Es verleiht ihm eine helle Farbe und sendet es als einen lebengebenden Strom nach allen Körperteilen. Tiefes Atemholen beruhigt die Nerven, regt den Appetit an, hilft besser verdauen und erzeugt einen gesunden erquickenden Schlaf.  
Den Lungen sollte die größtmöglichste Freiheit gewährt werden. Ihre Fähigkeit wird durch freie Bewegung entwickelt; sie verringert sich, wenn sie gehemmt oder zusammen gepresst werden. Daher die üblen Folgen der so allgemeinen Gewohnheit, wenn sich jemand, besonders bei sitzender Beschäftigung, tief über seine Arbeit beugt. In dieser Stellung ist es unmöglich, tief zu atmen. Oberflächliches Atmen wird bald zu einer Gewohnheit und die Lungen verlieren ihre Kraft, sich auszudehnen. Ähnliche Folgen werden durch festes Schnüren hervorgerufen. Dem unteren Teile der Brust wird nicht genügend Raum gewährt; Die Bauchmuskeln, welche zur Hilfe beim Atmen bestimmt sind, haben keinen vollen Spielraum und die Lungen werden in ihrer Tätigkeit beschränkt.  

Auf diese Weise wird eine ungenügende Menge von Sauerstoff aufgenommen. Das Blut fließt nur träge. Die verbrauchten giftigen Stoffe, welche durch die Ausatmungen der Lunge entfernt werden sollten, bleiben zurück, und das Blut wird unrein. Nicht nur die Lungen, sondern auch Magen, Leber und Gehirn werden angegriffen. Die Haut wird bleich, die Verdauung verzögert, das Herz ist beengt, die Denkkraft getrübt, die Gedanken sind verwirrt, Traurigkeit oder Schwermut senkt sich über den Geist; das ganze System wird bedrückt und untätig und besonders für Krankheit empfänglich.  

Reine Luft

Die Lungen scheiden beständig Unreinigkeiten aus und müssen fortwährend mit frischer Luft versorgt werden. Unreine Luft liefert nicht die nötige Menge Sauerstoff und das Blut steigt zum Gehirn und den anderen Organen, ohne dass es neu belebt ist. Daher die Notwendigkeit gründlicher Ventilation. In geschlossenen, schlecht gelüfteten Zimmern zu leben, wo die Luft dumpf und verdorben ist, schwächt das ganze System. Der Körper wird dadurch gegen den Einfluss von Kälte sehr empfindlich und eine leichte Erkältung erzeugt Krankheit. Gerade das Eingeschlossensein in den Häusern macht so viele Frauen krank und schwach. Sie atmen immer wieder dieselbe Luft, bis sie mit den von Lungen und Poren ausgeschiedenen Giftstoffen beladen ist; auf diese Weise werden die Unreinigkeiten wieder in das Blut übertragen.



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