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Heilung für den Geist
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Heilung für den Geist

Es besteht eine sehr innige Beziehung zwischen Gemüt und Körper; wenn ein Teil angegriffen ist, wird ein anderer davon berührt. Der Gemütszustand wirkt in viel größerem Maße auf die Gesundheit als viele es sich vorstellen. Viele Krankheiten, an denen die Menschen leiden, sind die Folge geistiger Niedergeschlagenheit. Kummer, Angst, Unzufriedenheit, Reue, Zerknirschung, Schuldgefühle, Misstrauen, alle tragen dazu bei, die Lebenskräfte zu schwächen und Verfall und Tod herbeizuführen. Krankheit wird manchmal durch Einbildung hervorgerufen und oft sehr dadurch verschlimmert. Viele sind lebenslänglich Invaliden, die gesund sein könnten, wenn sie sich nur dafür halten würden. Viele bilden sich ein, dass jeder leichte Witterungseinfluss Krankheit verursacht und die üble Folge tritt ein, weil sie erwartet wird. Viele sterben an Krankheiten, deren Ursachen vollständig der Einbildung entspringen.   Mut, Hoffnung, Glaube, Mitgefühl, Liebe befördern die Gesundheit und verlängern das Leben. Ein zufriedenes Gemüt und ein fröhlicher Geist ist Gesundheit für den Körper und Kraft für die Seele. "Ein fröhlich Herz fördert Genesung." Sprüche 17,22 van Eß. Bei der Behandlung der Kranken sollte der Erfolg geistigen Einflusses nicht übersehen werden. Richtig angewendet erweist sich dieser Einfluss als eines der erfolgreichsten Mittel die Krankheit zu bekämpfen.  

Die Herrschaft des Geistes über einen anderen Geist

Es gibt allerdings eine Form von Heilung für Gemütskranke, welche eines der erfolgreichsten Werkzeuge zum Bösen ist. Durch diese sogenannte Wissenschaft wird ein Geist unter die Herrschaft eines anderen gebracht, so dass die Persönlichkeit des schwächeren in der des stärkeren Geistes aufgeht. Eine Person führt den Willen einer anderen aus. Man behauptet, dass auf diese Weise der Inhalt der Gedanken verändert, dass lebensspendende Kräfte mitgeteilt und Patienten befähigt werden können, der Krankheit zu widerstehen und sie zu überwinden. Die Heilmethode ist von Personen angewendet worden, welche ihre wahre Natur und Richtung nicht kannten und welche dieselbe als ein segensreiches Mittel für die Kranken ansahen. Aber diese sogenannte Wissenschaft ruht auf falschen Grundsätzen. Sie steht der Natur und dem Geiste Christi fern. Sie führt nicht zu ihm, der Leben und Heil ist. Derjenige, der die Gedanken anderer auf sich selbst richtet, verleitet sie dazu, sich von der wahren Quelle ihrer Kraft zu trennen. Es liegt nicht in Gottes Absicht, dass irgend ein menschliches Wesen seinen Geist und Willen der Herrschaft eines anderen unterwerfen und ein willenloses Werkzeug in dessen Händen werden soll. Niemand soll seine Persönlichkeit in der eines anderen aufgehen lassen. Er soll auf kein menschliches Wesen als Quelle der Heilung blicken. Er muss von Gott abhängig sein. In der Würde seiner von Gott gegebenen Männlichkeit soll er von Gott selbst beherrscht werden und nicht durch einen anderen menschlichen Geist.

Gott wünscht die Menschen in direkte Beziehung mit sich selbst zu bringen. In seinem ganzen Verfahren mit den menschlichen Wesen erkennt er den Grundsatz persönlicher Verantwortlichkeit an. Er sucht ein Gefühl persönlicher Abhängigkeit zu erwecken und die Notwendigkeit persönlicher Leitung einzuprägen. Er wünscht, das Menschliche in Gemeinschaft mit dem Göttlichen zu bringen, damit Menschen in das göttliche Bild verwandelt werden möchten. Satan arbeitet, um diese Absicht zu durchkreuzen. Er sucht Abhängigkeit von Menschen zu befördern. Wenn die Gedanken von Gott abgewendet sind, kann der Versucher sie unter seine Herrschaft bringen. Er kann so die Menschheit beherrschen. Die Theorie, einen Geist durch den anderen zu beherrschen, hat ihren Ursprung in Satan, um sich als Hauptmacher einzuführen, menschliche Philosophie an Stelle der göttlichen zu setzen. Von allen Irrtümern, die inmitten der Christenheit heutzutage Anklang finden, ist keiner eine gefährlichere Täuschung, keiner sicherer, den Menschen von Gott zu trennen, als dieser. So unschuldig es erscheinen mag, wenn es bei Patienten ausgeübt wird, wird es doch zu ihrem Verderben und nicht zur Wiederherstellung führen. Es öffnet eine Tür, durch welche Satan eintreten wird, um sowohl von der Seele, die von einer anderen beherrscht wird, als von derjenigen, die beherrscht, Besitz zu ergreifen.  

Schrecklich ist die Macht, welche auf diese Weise übelgesinnten Männern und Frauen verliehen wird. Welche Gelegenheiten bieten sich solchen, die davon leben, aus der Schwäche oder Torheit anderer Vorteil zu ziehen! Wie viele werden durch die Beherrschung schwacher oder kranker Gemüter ein Mittel finden, ihre Wollust oder die Gier nach Gewinn zu befriedigen! Wir können uns mit Besserem beschäftigen als die Menschheit durch Menschen beherrschen zu wollen. Der Arzt sollte die Leute belehren, von dem Menschlichen auf das Göttliche zu schauen. Statt die Kranken zu lehren, sich zur Heilung von Seele und Leib auf menschliche Wesen zu verlassen, sollte er sie auf den hinweisen, der retten kann immerdar alle, die zu ihm kommen. Er, der des Menschen Geist schuf, weiss, was der Geist bedarf. Gott allein ist der Eine, der heilen kann. Solche, deren Gemüt und Körper krank sind, sollen in Christo den Wiederhersteller sehen. Er spricht: "Ich lebe und ihr sollt auch leben." Johannes 14,19. Dies Leben sollen wir den Kranken vorführen und ihnen sagen, dass wenn sie Glauben an Christum als den Wiederhersteller haben, wenn sie mit ihm zusammenwirken, die Gesundheitsgesetze beachten und nach wahrer Heiligkeit in seiner Furcht streben, er ihnen sein Leben mitteilen will. Wenn wir ihnen Christum auf diese Weise vorführen, teilen wir eine Kraft, eine Stärke mit, die Wert hat, denn sie kommt von oben. Dies ist die wahre Wissenschaft der Heilung für Leib und Seele.



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