Google+
Startseite Artikel Gesundheitsseminar Der große Arzt
Beitragsseiten
Der große Arzt
Weiter auf: Seite 2 von 3
Weiter auf: Seite 3 von 3
Alle Seiten

Der große Arzt

Unser Heiland Jesus Christus kam in diese Welt, um unermüdlich den Bedürfnissen des Menschen zu dienen. "Er hat unsere Schwachheiten auf sich genommen, und unsere Krankheit hat er getragen", (Matthäus 8,17) damit er der Menschheit in allen Dingen dienen könne. Er kam, um die Last der Krankheit, des Elendes und der Sünde zu entfernen. Seine Aufgabe war, den Menschen eine allumfassende Wiederherstellung zu bringen; er kam, um ihnen Gesundheit, Frieden und einen vollkommenen Charakter zu verleihen. Die Umstände und Bedürfnisse derjenigen, die seine Hilfe suchten, waren sehr verschieden, aber keiner, der zu ihm kam, ging weg, ohne dass ihm geholfen war. Es ging ein Strom heilender Kraft von ihm aus und die Menschen wurden gesund nach Leib, Seele und Geist. Das Werk des Heilandes war nicht auf Zeit oder Ort beschränkt; sein Mitleid kannte keine Grenzen. Sein Werk der Heilung und Belehrung nahm solch großen Umfang an, dass kein Gebäude in Palästina groß genug war, die Mengen zu fassen, die sich zu ihm drängten. Auf den grünen Abhängen der Berge Galiläas, auf den Landstraßen, am Ufer des Sees, in den Schulen und allerorten, wo nur Kranke zu ihm gebracht werden konnten, war sein Krankenhaus. In jeder Stadt, in jedem Flecken, in jedem Dorf, durch das er kam, legte er die Hände auf die Leidenden und heilte sie. Überall, wo Herzen für seine Botschaft bereit waren, tröstete er sie mit der Versicherung der Liebe ihres himmlischen Vaters. Den ganzen Tag diente er denen, die zu ihm kamen; am Abend schenkte er seine Aufmerksamkeit solchen, die tagsüber arbeiten mussten, um den Unterhalt für ihre Familien zu erwerben. Jesus trug die große Last der Verantwortlichkeit für das Heil der Menschen. Er wusste, dass alle verloren sein würden, wenn nicht in den Grundsätzen und Zielen des Menschengeschlechts ein entschiedener Umschwung stattfände. Dies war die Last seiner Seele und niemand konnte es würdigen, wie schwer sie auf ihm ruhte. Er ging allein durch seine Kindheit, seine Jugend und sein Mannesalter. In seiner Gegenwart sein zu können, bedeutete den Himmel. Täglich musste er Prüfungen und Versuchungen begegnen, täglich wurde er in Berührung mit allerlei Übeln gebracht und war Zeuge von deren Macht auf die Seelen, welche er zu segnen und zu retten suchte. Aber trotzdem wurde er nicht müde oder entmutigt. In allen Dingen ordnete er seine Wünsche seiner Mission unter.

Er verherrlichte sein Leben, indem er alles dem Willen seines Vaters untertänig machte. Als seine Mutter ihn als Knaben unter den Schriftgelehrten sitzend fand und ihn fragte: "Mein Sohn, warum hast du das getan?" antwortete er: -- und seine Antwort ist der Schlüssel zu seinem Lebenswerk -- "Was ist's, daß ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, daß ich sein muß in dem, das meines Vaters ist?" Lukas 2,48.49. Sein Leben war eine beständige Selbsthingabe. Er hatte kein Heim in dieser Welt, außer wenn Freunde ihn aus Güte als einen Wanderer aufnahmen. Er kam um unseretwillen das Leben des Ärmsten zu führen und unter den Bedürftigen und Leidenden zu wandeln und zu wirken. Unerkannt und ungeehrt wandelte er mit und unter dem Volk, für welches er so viel getan hatte. Er war stets geduldig und heiter und die irgendwie litten, begrüßten ihn als den Boten des Lebens und Friedens. Er sah die Bedürfnisse der Erwachsenen, der Jugend und der Kinder und an alle ließ er die Einladung ergehen: "Kommet her zu mir." Während seiner Missionsarbeit verwandte Jesus mehr Zeit zum Heilen der Kranken als zum Predigen. Seine Wunder bezeugten die Wahrheit seiner Worte, dass er nicht gekommen war zu verderben, sondern zu retten. Wo er sich auch hinwandte, ging ihm die Kunde von seiner Barmherzigkeit voraus. Wo er vorüber gegangen war, erfreuten sich alle, die seines Mitleids teilhaftig geworden waren, der Gesundheit und erprobten ihre neugewonnenen Kräfte. Es versammelten sich große Mengen um sie, um von ihren Lippen die Werke zu vernehmen, welche der Herr vollbracht hatte. Seine Stimme war der erste Klang, den viele jemals vernommen, sein Name das erste Wort, welches sie je gesprochen, sein Angesicht das erste, auf welches sie je geblickt hatten. Warum sollten sie Jesum nicht lieben und seinen Ruhm verkündigen?



Weitersagen
Wer ist online?
Wir haben 28 Gäste online
Besucher
Gesamt790510

jbc vcounter