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22 Gründe für die Sonntagsfeier

Gott ist unveränderlich

Denken wir über das Wesen Gottes und die im Gesetz verankerten Grundsätze nach! Gott spricht: "Ich, der Herr, wandle mich nicht." (Maleachi 3,6)
Der Apostel Jakobus, der Bruder des Herrn, schrieb: "Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis." (Jakobus 1,17) Gottes Wesen und Wille sind unveränderlich.
Die Gebote zum Schutz von Eigentum und Leben, zum Segen für Ehe und Elternschaft, zur Ehre seines Namens und heiligen Sabbats, gegen Lüge und falsches Begehren, gegen Götzendienst und Bilderverehrung sind noch immer gültig. Es wird wohl kaum einen Christen geben, der behauptet, er brauche Vater und Mutter nicht zu ehren, er könne die Ehe brechen, stehlen, morden, andere Götter anbeten und dergleichen mehr tun.
Ich habe noch keinen Christen gefunden, der die Gültigkeit dieser Gebote bezweifelt hätte. Wenn aber neun Gebote für den Christen verbindlich sind, warum sollte dann eines keine Geltung mehr haben? Wir müssen die unleugbare Tatsache festhalten, dass das Sabbatgebot ein fester Bestandteil der Zehn Gebote, des noch immer gültigen Sittengesetzes, ist.
Niemand kann einer Brücke mit zehn Pfeilern einen Pfeiler wegnehmen, ohne die Tragfähigkeit der Brücke zu gefährden. Die Zehn Gebote sind für uns eine unauflösbare Einheit. Sie sagen uns, wie wir Gott und unseren Nächsten recht lieben können. Die erste Tafel spricht von der Liebe zu Gott. Wer Gott liebt, wird keine anderen Götter neben ihm haben. Er wird de Götzendienst in jeglicher Form verabscheuen und sich kein handwerkliches oder philosophisches Bild von Gott machen. Wer Gott liebt, wird den Namen Gottes nicht missbrauchen und den Schöpfer durch die Heiligung des Sabbattages ehren und vor der Welt bekennen.
Könnte Gott die Gebote aufheben und dennoch ein wahrer Gott bleiben? Das ist unmöglich! Diese Gebote gehören nicht zu einer alten Ordnung, sie haben nichts von ihrer Bedeutung verloren. Sie sind noch immer "heilig, gerecht und gut" (Römer 7,12). Die Bibel hat ein klares Urteil: "Dein Wort ist nichts als Wahrheit, alle Ordnungen deiner Gerechtigkeit währen ewiglich." (Psalm 119,160)

Wer die Auffassung vertritt, dass Christen nicht stehlen und morden, nicht ehebrechen und kein falsch Zeugnis geben dürfen, muss auch anerkennen, das Christen den Sabbat den siebenten Tag der Woche heiligen sollen.
Der Apostel Jakobus hat auf die Einheit des Sittegesetzes mit den Worten hingewiesen:
"Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. Denn der da gesagt hat: Du soll nicht ehebrechen', der hat auch gesagt: Du sollst nicht töten'. Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber bist du ein Übertreter des Gesetzes!" (Jakobus 2,10.11)
Im Sinne dieser beispielhaften Aussage könnten wir weiter sagen: Denn der da gesagt hat: "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen” der hat auch gesagt: "Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten ... Aber am siebten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun." (2. Mose 20,7-11)
Wenn die Zehn Gebote nicht zum Neuen Bund gehören, dann gibt es im Neuen Bund keine Sünde, denn Sünde ist Übertretung des Gesetzes. Gibt es aber keine Sünde dann brauchen wir auch kein Evangelium. Das Evangelium ist die Kraft Gottes, uns von der Sünde zu befreien.
Gottes heiliges und unveränderliches Gesetz ist der Maßstab aller Zeiten. Die Sünde der ganzen Welt, alle Übertretungen von der ersten ungehorsamen Tat bis zum heutigen Tag lagen auf Jesus am Kreuz.

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