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Startseite Artikel Fakten der Zukunft (01) Fakten der Zukunft

FAKTEN DER ZUKUNFT

ZUKUNFT OHNE ILLUSIONEN

In den vergangenen Jahren wurde die Welt Zeuge zunehmender Katastrophen. Dürren, Überschwemmungen, verheerende Wirbelstürme und Erdbeben folgten einander ohne Pause. Tausende verloren bei furchtbaren Unfällen zu Land, zur See und in der Luft ihr Leben; Millionen verhungern, viele Nationen sind bankrott, unfähig, ihre Schulden abzuzahlen. Kriege, Volksaufstände, Bevölkerungsexplosion und die fortlaufende Zerstörung der Natur machen den Menschen angst beim Blick in die Zukunft.

Viele dieser Ereignisse sind in der Bibel deutlich vorhergesagtAltarbib.JPG (14582 Byte) (Matth. 24,4-31; Luk.21,25-28; Offb.6,12-17; 16; 17; 18). Gott hat die Menschen vor kommenden Gerichten immer zuvor gewarnt, die dann als Folge der Gottlosigkeit über sie hereingebrochen sind (Jes.24,5-20; 46,9.10; Am.3,7; Offb.1,1).

LEHREN AUS DER VERGANGENHEIT

Gott verkündigte z.B. Noah das Kommen der großen Sintflut, Abraham und Lot die Vernichtung der Städte Sodom und Gomorra und Moses die Plagen über Ägypten.

Diese Ereignisse sind uns für die heutige Zeit als Lehrbeispiele aufgeschrieben, die uns klarmachen sollen, daß sich alle prophetischen Warnungen der Bibel in erstaunlicher Weise erfüllt haben und auch in der Zukunft erfüllen werden (1.Kor.10,6-12; 2.Petr.2,5-9; Heb.4,11).

So auch die eindringliche Warnungsbotschaft Gottes an uns, an die letzte Menschheitsgeneration, dargestellt durch

bfk3enge.jpg (9330 Byte)DIE BOTSCHAFT DER DREI ENGEL, die wir im 14. Kapitel der Offenbarung des Johannes finden. Sie ist die letzte Aufforderung, die Gott allen Menschen vor der Wiederkunft von Jesus Christus als König und Richter gibt.Sie enthält die ernsthafteste Warnung, die man in der Bibel über ein kommendes Gericht finden kann:

 

  • 1."Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre, denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet den an, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen!"

  • 2."Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Wein ihrer Hurerei getränkt alle Nationen."

  • 3."So jemand das Tier und sein Bild anbetet und nimmt das Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild angebetet haben, und so jemand das Malzeichen seines Namens angenommen hat" (Offb. 14, 6-11.)

Dieser Aufruf ist für jeden von lebenswichtiger Bedeutung! Aber wie können wir vermeiden, das genannte Tier und sein Bild anzubeten oder sein Zeichen anzunehmen, wenn wir nicht wissen was diese bedeuten? Mangel an Erkenntnis hat hier tödliche Folgen. „Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis" Hosea 4,6; vgl. Jes.29,13.14. Doch Gott hat verheißen, daß er den aufrichtigen Menschen Erkenntnis schenken will (Spr.2,1-7; Dan.12,4.10; Matth.7,7.8). „So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr; ich habe kein Gefallen am Tode der Gottlosen, sondern viel mehr daran, daß der Gottlose von seinem Weg umkehrt und lebt! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Ja, warum wollt ihr sterben, Haus Israel?" Hes.33,11 (vgl. 2.Petr.3,10.11; Mal.3,18-20).

Was bedeutet das Tier mit dem besonderen Malzeichen? 

Bevor wir das Tier behandeln, müssen wir die Hintergründe und die geschichtliche Entwicklung bis zu dem Tier verstehen. Am besten beginnt man im Buch Daniel, das in großartiger Weise die Geschichte vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis heute vorhersagt.

Stbilddt.jpg (35403 Byte)Die Auslegung der dort verwendeten Symbole ist nicht menschlichem Rätselraten überlassen. Biblische Weissagung ist im voraus geschriebene Geschichte. Die Bibel selbst liefert uns auch den Schlüssel zum Verständnis (2.Petr.1,20).

In Dan. 2,27-45 symbolisieren die Körperteile eines Standbildes die exakte Abfolge der Weltreiche von Babylon bis zum heutigen Europa.

In treffender Weise werden parallel zu Dan. 2 in Dan. 7 diese einzelnen Weltreiche und ihre besonderen Merkmale als „Tiere" dargestellt: „Diese vier großen Tiere bedeuten vier Könige... Das vierte Tier bedeutet: ein viertes Königreich wird auf Erden sein...." (Dan. 7,17.23).

In Dan. 7,3 steht: „Und vier große Tiere stiegen aus dem Meer herauf..." - „Meer" oder „Wasser" repräsentieren in der Prophetie „Völker und Scharen und Heiden und Sprachen" (Offb. 17,15; vgl. Jes. 8,7).loewe.jpg     (25016 Byte)

 

DER LÖWE

"Das erste war wie ein Löwe..." Dan. 7,4 (vgl. Dan. 2,37.38). Dies beschreibt das babylonische Weltreich (608-538 v.Chr.), das zur Zeit Daniels die Welt beherrschte. Sie können heute noch im Berliner Pergamonmuseum den geflügelten Löwen als historischen Zeugen aus jener Zeit bewundern.

baer.jpg (25685 Byte)DER BÄR

"Und siehe, ein anderes, ein zweites Tier, war einem Bären gleich. Und es war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul drei Rippen zwischen seinen Zähnen. Und man sprach zu ihm: Steh auf, friß viel Fleisch" Dan.7,5. Dieses Tier hat dieselbe Bedeutung wie die silberne Brust mit beiden Armen in Dan.2,32.39. Es steht für die Macht, die das babylonische Reich ablöste - das Doppelreich Medopersien (538-331 v. Chr.). Es war ein zweigeteiltes Reich, in dem zunächst die Meder und später die Perser regierten. Die beiden Arme und der einseitig aufgerichtete Bär machen diese Besonderheit deutlich. Die eine Hälfte wird also mächtiger als die andere. Die drei Rippen symbolisieren die Nationen, die von Medopersien überwältigt wurden, nämlich Babylon, Lydien und Ägypten.pardel.jpg (31615 Byte)

DER LEOPARD

"Nach diesem schaute ich, und siehe, ein anderes, wie ein Leopard: das hatte vier Flügel auf seinem Rücken. Und das Tier hatte vier Köpfe, und Herrschermacht wurde ihm gegeben" Dan.7,6. Auch dieses Tier findet sein Gegenüber in Dan.2,32.39. Es war das griechische Reich (331-168 v. Chr.), welches unter Alexander dem Großen die Perser unterwarf und sich nach dessen Tod in vier Teile (Diadochenreiche) aufspaltete - dargestellt durch die vier Köpfe (Mazedonien, Thrakien, Syrien und Ägypten).

Tier4.jpg (30362 Byte)DAS VIERTE TIER

„Nach diesem schaute ich in Gesichten der Nacht: Und siehe, ein viertes Tier, furchtbar und schreckenerregend und außergewöhnlich stark, und es hatte große eiserne Zähne; es fraß und zermalmte, und den Rest zertrat es mit seinen Füßen. Und es war verschieden von allen Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner" Dan.7,7. Auch dieses Tier finden wir wieder im Dan.2, Vers 33 und 40.41. Die vierte Großmacht, die den Griechen folgte, war das kaiserliche Rom (168 v. Chr.-476 n. Chr.). Es war so verschieden von allen Tieren, die Daniel kannte, daß er unfähig war, es näher zu beschreiben. Die „zehn Hörner" bedeuten, daß „zehn Könige, aus diesem Königreich hervorgehen werden." (Dan.7,24). Es ist eine geschichtliche Tatsache, daß das römische Reich 476 n.Chr. zerfiel und an dessen Stelle zehn Reiche traten, nämlich die zehn germanischen Stämme, die heute die europäischen Staaten bilden. Parallel zu Dan.7,7 werden sie in Dan.2,42-44 als die zehn Zehen des Standbildes dargestellt. Es waren folgende Stämme: 1. Alemannen (Deutschland), 2. Franken (Frankreich), 3. Angelsachsen (Großbritannien), 4. Burgunder (Schweiz), 5. Westgoten (Spanien), 6. Sueben (Portugal), 7. Lombarden (Italien); 8. Heruler, 9. Vandalen, 10. Ostgoten.

DAS KLEINE HORN

„Während ich auf die Hörner achtete, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen ihnen empor, und drei von den ersten Hörnern wurden vor ihm ausgerissen; und siehe, es hatte Augen wie Menschenaugen und einen Mund, der große Worte redete" Dan.7,8.

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Die verschiedenen Identifizierungshinweise:

1. Es kam zwischen den zehn Hörnern (Königreichen) empor, und drei der zehn Hörner wurden beim Entstehen seiner Macht ausgerissen.

2. In Dan.7,24 wird berichtet: Das kleine Horn soll nach dem Aufkommen der zehn Hörner auftreten.

Nur eine Macht in der Geschichte paßt in diese Beschreibung. In Rom selbst, im Zentrum des zerfallenen Weltreiches, entstand nach 476 n.Chr. das Papsttum, die Ein-Mann-Regierung des Katholizismus. In seiner Machtentwicklung wurden drei der germanischen Völker, die Heruler, die Vandalen und die Ostgoten, vor ihm ausgerissen". Durch den Erlaß des oströmischen Kaisers Justinian (Codex Justinianus) wurde 533 n. Chr. der römische Bischof als das Haupt über alle christlichen Kirchen gesetzt. Als der letzte der drei arianischen Volksstämme (die Ostgoten), die sich diesem Erlaß widersetzten, im Jahre 538 n. Chr. durch den kaiserlichen General Belisarius geschlagen und aus Rom vertrieben wurde, war auch die politische Vormachtstellung des päpstlichen Roms für eine prophetisch vorhergesagte Zeitperiode (siehe später) besiegelt.

 

afsg8-9.jpg (8216 Byte)3. In Dan.7,25 heißt es, daß er „die Heiligen des Höchsten vernichten" wird - ein Hinweis auf große Christenverfolgung. Kein Kenner der Geschichte wird leugnen können, daß auch diese Aussage im Papsttum seine Erfüllung fand. Die furchtbaren Verfolgungen des Mittelalters (Scheiterhaufen, Ketzerprozesse, Kreuzzüge) sind ein bekanntes und dunkles Kapitel in der Geschichte.

4. Weiter heißt es: „...er wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern..." Das päpstliche System änderte tatsächlich das Gesetz Gottes, die zehn Gebote, indem es das zweite Gebot, keine Götzenbilder zu verehren oder anzubeten, aus dem Katechismus entfernte und das vierte Gebot, den Sabbattag zu heiligen (das einzige Gebot, das die „Zeit" betrifft), änderte und den Ruhetag Gottes vom siebenten auf den ersten Tag der Woche verlegte (vgl.2.Thess.2,3.4; Ps.94,20). Es änderte die „Zeit" der Anbetung. Ein falscher Tag der Anbetung Vatikan2dt.JPG (48542 Byte)wurde aufgerichtet. Anstelle des ursprünglichen unveränderlichen Sabbats (vgl.2.Mos.20,8-11; 31,13.16.17; Hes.20,12; Jes.56,2.3.6.7; Ps.89,35; Hebr.4,1-11; Jak.2,10), des 7. Tages, der von Christus und den Aposteln gehalten wurde (Luk.4,16; Matth.24,20; Apg.13,42; Hebr.4,10.11), trat der erste Tag der Woche (der heidnische „Tag der Sonne"), den Gott nie als Tag der Anbetung befohlen hatte, sondern vor dessen Annahme er sein Volk sogar gewarnt hat (Offb.14,9-11; 16,2; 19,20; vgl. Hes.8,16-18).

5. „Es wurde ihm ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete...und es öffnete seinen Mund zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen, zu lästern." Offb.13,5.6 (vgl.Dan.7,8.25; 11,36 ; 2.Thess.2,3.4). Wie definiert die Bibel Gotteslästerung? Bei einem Anschlag gegen Jesus warf man ihm Gotteslästerung vor: „...weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst" Joh.10,33. Eine andere Form der Gotteslästerung lesen wir in Luk.5,21: „Wer ist dieser, der solche Lästerungen redet? Wer kann Sünden vergeben außer Gott allein?" Beide Formen der genannten Gotteslästerung treffen auf das Papsttum zu („Wir haben auf dieser Erde den Platz des allmächtigen Gottes inne" Enzykl.Papst Leo XIII, 20.6.1894 ). Der Papst wird häufig auch „Heiliger Vater" genannt, obwohl Jesus diese Anrede für Menschen verboten hat (Matth.23,9), da diese Anrede ausschließlich dem Vater im Himmel vorbehalten ist (Joh.17,11).

6. In Dan. 7,25; 12,7 und Offb.12,14 wird sogar die Dauer der päpstlichen Vorherrschaft mit dreieinhalb Zeiten, in Offb.11,2 und 13,5 mit 42 Monaten und in Offb.11,3 bzw. 12,6 mit 1260 Tagen durch den Propheten vorhergesagt.

Der biblische Maßstab für prophetische Zeitangaben, nämlich 1Tag=1Jahr (siehe Hes.4,6 und 4.Mos.14,34) macht deutlich, daß es sich bei allen diesen Zeitangaben um die gleiche Zeitperiode von 1260 wirklichen Jahren handelt. Eine Zeit bedeutet nach dem damaligen Sprachverständnis 1 Jahr. Man rechnete damals in Mondjahren zu 360 Tagen pro Jahr. Ein Mondmonat besteht aus 30 Tagen (vgl. 1. Mos.7,11.24; 8,4). Aus dieser Überlegung ergibt sich, daß 3 1/2 Zeiten (Jahre) multipliziert mit 12 Monaten 42 Monate und andererseits 42 Monate multipliziert mit 30 Tagen 1260 Tage bzw. 1260 wirkliche Jahre in der Geschichte ergeben.

Tatsächlich finden wir auch diese vorhergesagte Zeitangabe in der Geschichte des Papsttums erfüllt: Die Vertreibung der Ostgoten um 538 n.Chr., als letztes der Vormachtstellung des Papsttums entgegenstehendes „Horn", wird allgemein als der Anfang der politischen Vormachtstellung des Papsttums anerkannt. Wenn wir von diesem Zeitpunkt 1260 Jahre zählen, so kommen wir in das Jahr 1798 n.Chr. Genau in diesem Jahr wurde im Zuge der französischen Revolution Papst Pius VI durch den französischen General Bertiér gefangengenommen. Papst Pius VI starb im Gefängnis. So erfüllte sich auch die Vorhersage: „So jemand andere in das Gefängnis führt, der wird selbst in das Gefängnis gehen" Offb.13,10 (Konkord. NT). Nie wieder hatte das Papsttum eine so deutliche Vormachtstellung und Einfluß wie bis dahin. Eine demokratische Verfassung wurde eingeführt und Rom wurde zur Republik erklärt. Damit war die politische Macht des Papsttums gebrochen. Genau wie es in der Prophetie vorhergesagt war, nach 1260 Jahren.

In Offb.13,1-10 wird in aller Kürze die Geschichte der päpstlichen Macht geschildert, wie sie aus dem römischen Weltreich hervorgeht, 1260 Jahre lang regieren wird und am Ende eine tödliche Wunde erhält.

7. In Offb.13,3 steht: „Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tode geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde staunte hinter dem Tier her." Dies macht deutlich, daß diese Macht bis zur Wiederkunft Christi existieren wird (vgl.Dan.7,21.22).

8. In der Zeit zwischen dessen tödlicher Wunde und Wiedererlangung der Macht rückt ein anderes Tier ins Blickfeld: „Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und redete wie ein Drache. Und die ganze Macht des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es veranlaßt die Erde und die auf ihr wohnen, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde" Offb.13,11.12.

Welche Macht wird hier beschrieben?

Die Symbole: Die Bedeutung:
1. Kommt aus der Erde (Offb.13,11). 1. Entsteht aus neuem oder wenig bevölkertem Land.
2. Kommt zur Fallzeit des Tieres aus dem Meer (1798, Offb.13,1.3.10). 2. Wird zur Nation, als die Macht des Papsttums gebrochen wird (1763-1800).
3. Hat zwei lammähnliche Hörner (Offb.13,11). 3. Zwei christliche Prinzipien geben ihm Stärke (bürgerl. und religiöse Freiheit)
4. Hat keine Kronen auf den Hörnern (Offb.13,11). 4. Keine Monarchien sondern Republiken.
5. Übt eine Macht aus, wie das erste Tier (Offb.13,12). 5. Wird zur stärksten Weltmacht.

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Nur eine Macht der Geschichte erfüllt diese fünf prophetischen Merkmale, nämlich die Vereinigten Staaten von Amerika, die sich in den Jahren 1763-1800 zusammengeschlossen haben. Wir sehen aus Offb.13,11-18, daß sie harmlos beginnt, aber zu einer bestimmenden Weltmacht am Ende der Zeit heranwachsen wird. Es wird vorhergesagt, daß Amerika über die Errichtung eines Bildes die Menschen dazu bringen wird, das Tier mit der geheilten Todeswunde anzubeten. Dieses Bild stellt eine genaue Kopie dessen dar, was das Papsttum während seiner 1260jährigen Herrschaft war. Die geschilderte Anbetung läßt eindeutig auf eine religiös - politische Macht schließen.

In Dan.3,5.10.14.18.28 wird deutlich gemacht, daß die religiöse Verehrung von menschlichen Bildern und Machtsymbolen einer Götzenanbetung gleichgestellt wird und eine Übertretung des 2. Gebot Gottes (2.Mos.20,4-6) darstellt. Der Sonntag stellt ein Machtsymbol, ein Zeichen der päpstlichen Autorität dar, nämlich eigene Gebote aufstellen zu können (siehe unten die Selbstdarstellung der kath. Kirche!). Die Prophetie offenbart uns somit, daß Amerika über die Errichtung eines „Bildes" die Sonntagsheiligung („Malzeichen des Tieres") erzwingen wird. Das Bild ist nichts anderes als der abgefallene Protestantismus im ökumenischen Kirchenverbund, der sich mit dem Staat verbinden wird, um religiöse Gesetze zu erzwingen. Die ganze Welt wird diesem Gebot der Sonntagsheiligung gehorchen (siehe das Buch: „Die kommende Krise"). Es ist der Stolz des Papsttums, daß es die zehn Gebote ändern konnte. Es wird die entscheidende Frage der Zukunft sein, eine Entscheidung um Leben und Tod (Offb.13,14.15): Gott zu gehorchen oder den menschlichen Geboten (Mal.3,18.19; Offb.16,2).

Beachten Sie den Hinweis, daß Amerika in dieser Zeit „große Zeichen tut, daß es selbst Feuer vom Himmel auf die Menschen herabkommen läßt (denken wir an den Atombombenabwurf 1945 über Hiroshima, an den Luftkrieg im Irak oder auch an das zunehmende falsche geistliche Feuer der charismatischen Bewegung, welches seinen Ausgang in Amerika hatte.); und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, wegen der Zeichen, die vor dem Tier ihm zu tun gegeben wurde (vgl. Matth.24,24), und sagt denen, die auf der Erde wohnen, dem Tier, das die Wunde des Schwertes hat und lebendig geworden ist (dem Papsttum), ein Bild zu machen." (Offb.13,13.14)

 

Das Papsttum beansprucht die Veränderung des Sabbats als seine Tat und sieht dies als Zeichen seiner Macht in religiösen Fragen an (vgl. Dan.7,25):"Der Sonntag ist eine katholische Einrichtung, und seine Ansprüche auf Heilighaltung können nur auf katholischem Grunde verteidigt werden...In der Heiligen Schrift ist vom Anfang bis zum Ende keine einzige Stelle zu finden, welche die Verlegung der wöchentlichen öffentlichen Anbetung vom letzten auf den ersten Tag der Woche gutheißt."(Catholic Press, Sidney, 25.08.1900).Papst.GIF (6616     Byte)

"Wir feiern den Sonntag statt Samstag, weil die katholische Kirche auf dem Konzil zu Laodizäa im Jahre 364 die Heiligkeit vom Samstag auf den Sonntag verlegte." („The Convert’s Catechism of Catholic Doctrine" von P. Geiermann, ein Werk, das vom Papst Pius X. am 25.01.1910 den „Apostolischen Segen" erhielt.)

„Natürlich beansprucht die katholische Kirche, daß die Änderung [vom Sabbat auf den Sonntag] ihre Tat war ... Und diese Handlung ist ein Malzeichen ihrer kirchlichen Autorität in religiösen Dingen.“ (H. F. Thomas, Kanzler von Kardinal Gibbons, 2. Oktober 1895)

„Der Siebente-Tag-Sabbat wurde von Christo, von den Aposteln und den ersten Christen gefeiert und als solcher anerkannt, bis das laodizäische Konzil die Feier desselben so ziemlich aufhob. Das Konzil zu Laodizäa schlichtete zuerst die Sache betreffs des Tages des Herrn und verbot das Halten des Siebenten-Tag-Sabbats unter einem Anathema (Bannfluch)." (William Prynne, ein berühmter englischer Theologe, aus seiner ‘Dissertation on Lord’s Day’, S. 32)

„Der Sabbat, der berühmteste Tag im Gesetz, ging in den Herrentag über. Dieses und ähnliches haben nicht etwa auf die Predigt Christi hin aufgehört (denn er sagt, er sei nicht gekommen, das Gesetz aufzulösen, sondern zu erfüllen), sondern auf die Autorität der Kirche hin sind sie verändert worden." (Erzbischof von Rheggio, Predigt am 18.01.1562 - Mansi XXIII, S. 526)

Es war die heilige katholische Kirche, die den Ruhetag vom Samstag auf den Sonntag, den ersten Tag der Woche verlegte ...Welcher Kirche erweist die ganze zivilisierte Welt Gehorsam? Die Protestanten...bekennen, große Ehrfurcht vor der Bibel zu haben, und dennoch anerkennen sie durch die feierliche Beobachtung des Sonntags die Macht der katholischen Kirche. Die Bibel sagt: ‘Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest!’, aber die katholische Kirche sagt: ‘Nein, halte den ersten Wochentag heilig!’ - und die ganze Welt zollt ihr Gehorsam!" (Pater Enright am 15.12.1889)

„Frage: Womit kannst du beweisen, daß die Kirche Macht hat, gebotene Feiertage einzusetzen? Antwort: Gerade damit, daß sie den Sabbat auf den Sonntag verlegt hat, was ja die Protestanten billigen; weshalb es auch ein offenbarer Widerspruch ist, wenn sie den Sonntag strenge halten und die meisten anderen Festtage, welche von derselben Kirche verordnet sind, entheiligen." (aus ‘Abridgement of Christian Doctrine’ von H. Tuberville, Donay-Kolleg, 1649, S. 58)

9. In Offb.13,18 finden wir ein weiteres Kennzeichen, die Zahl des Tieres: „Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig."Mitra.JPG (11526 Byte)

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Eine der Amtsbezeichnungen des Papstes ist „Vicarius Filii Dei", was übersetzt heißt, „Stellvertreter des Sohnes Gottes".
In Beantwortung einer Leserumfrage erwiderte die katholische Zeitschrift „Our Sunday Visitor" vom 18.4.1915:
„Die auf der Mitra (richtiger: Tiara) des Papstes eingravierten Buchstaben sind „Vicarius Filii Dei". Diese Namensbezeichnung (die schon allein Gotteslästerung ist, da sie sich über den wahren Stellvertreter Christi auf Erden, den Heiligen Geist (Joh.16,12-15; 14,26; Röm.8,26), hinwegsetzt) ist der Name des Tieres (Vers 17). Nach den Angaben aus Vers 17 und 18 ergibt sich die Zahl seines Namens 666. Da im Lateinischen bestimmte Buchstaben gleichzeitig Zahlenwerte besitzen, braucht man diese lediglich zu addieren. Dies ist die Prophezeiung, die den Antichristen kennzeichnet (vgl.2.Thess.2,3-12; 1.Joh.4,3; 2.Joh.7; Röm.8,3).Das griechische Wort „Antichrist" bezeichnet einen, „der sich an die Stelle des Gesalbten setzt (von anti, anstatt und crio, salben)." (Konkordantes NT S.371)

Mit anderen Worten ist der Antichrist der vorgebliche Stellvertreter Christi - genau das, was der Papst zu sein beansprucht! Wenn der Papst sich in der Sprache des Neuen Testamentes vorzustellen hätte, so müßte er sagen: „Ich bin der Antichrist!"Heiligt.JPG (23061 Byte)

Jesus Christus ist nach seiner Himmelfahrt der einzige wahre Hohepriester im himmlischen Heiligtum, „als Diener des wahrhaftigen Zeltes, das der HERR errichtet hat und nicht ein Mensch." Heb. 8,1.2 Hier vermittelt uns Jesus durch sein Opferblut täglich den Weg zum Gnadenthron des himmlischen Vaters (Joh. 14,6.13.14; Röm. 8,34), zu dem wir ohne menschliche Vermittlung allein im Glauben und Vertrauen auf das Versöhnungsblut Christi jederzeit im Gebet treten können (Heb. 4,14. -5,10; 7,25; Matth. 6,6-15). Die Lehre von einer zusätzlichen Vermittlung durch Menschen oder „verstorbene Heilige" stellt nach Offb. 13,6 eine „Lästerung des Tieres gegen Gott und sein Zelt" der Versöhnung im Himmel dar (vergl. Dan. 8,11-14 und 12,11- dort wird dieser Umstand mit „Verbrechen am Heiligtum" bzw. mit „Greuel der Verwüstung" beschrieben).

 

DAS MALZEICHEN DES TIERES

Es ist kein äußerliches Zeichen, welches jedem Menschen gegen seinen Willen aufgezwungen wird. Wenn Malzbild.GIF (3771 Byte)man sich dagegen nicht wehren könnte, wäre Gottes Warnung, dieses Malzeichen nicht anzunehmen, sinnlos. Diejenigen, die das Malzeichen des Tieres (Zeichen der Autorität oder der Zugehörigkeit) ablehnen, werden beschrieben als: „ ...die da halten die Gebote Gottes und haben den Glauben Jesu." Offb.14,12 Es sind diejenigen, die das Siegel Gottes empfangen haben (Offb.7,3.4; 14,1), sie sind siegreich über das Malzeichen des Tieres (Offb. 15,2; vgl. Dan.3), also beinhaltet das Malzeichen des Tieres das Übertreten der Gebote Gottes (vgl. Jak.2,10), denn das Siegel Gottes, sein Bundeszeichen, findet sich in den zehn Geboten (siehe unten).

Das Malzeichen des Tieres wird an der Stirn oder an der Hand empfangen (Offb.13,17; 14,9). Die Stirn symbolisiert das Bewußtsein (Glaube, Wissen), die Hand symbolisiert das Handeln der Menschen (Halten oder Nichthalten der Gebote). Das zeigt uns auch 5.Mos.11,8.18 (vgl. 5.Mos.13,1-6) wo es um das Halten aller Gebote geht.

Wer die Ansprüche des vierten Gebotes versteht und die Einrichtung, von der Gott gesagt hat, sie sei das Zeichen seiner Autorität, verwirft und stattdessen ehrt, was Rom als Merkmal seiner Oberherrschaft erwählt hat, nimmt das Zeichen des Bündnisses mit Rom, das Malzeichen des Tieres an. Erst wenn die Menschen durch ein nationales Sonntagsgesetz wählen müssen zwischen den Geboten Gottes und Menschengeboten, dann werden diejenigen, welche in ihrer Übertretung beharren, das Malzeichen empfangen. Für den aufrichtigen Sonntagshalter gilt: „die Zeit der Unwissenheit hat Gott übersehen; nun aber gebietet er allen Menschen an allen Enden, Buße zu tun". (Apg.17,30)

 

DAS SIEGEL GOTTES

Ein Zeichen oder Siegel wird in der Bibel mit der gleichen Bedeutung verwendet (Römer 4,11).

Ein offizielles Siegel muß drei Teile aufweisen:

1. Den Namen des Inhabers - z.B. Horst Köhler

2. Die offizielle Stellung - z.B. Bundespräsident

3. Herrschaftsgebiet - z.B. Bundesrepublik Deutschland.

Das Siegel Gottes, sein ewiges Bundeszeichen, ist mit seinem Gesetz verbunden und ist im vierten Gebot enthalten (2.Mos.20,8-11):gessabba.JPG (17171 Byte) „Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Dinge beschicken; aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun, noch dein Sohn, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbattag und heiligte ihn." (vgl. 2.Mos.31,13.17.18)

Obwohl vor Gott alle Gebote eine gleichrangige Bedeutung haben (Jak.2,10), finden wir nur im vierten Gebot die Kennzeichen des göttlichen Siegels:

1.Den Namen Gottes: „Der Herr, dein Gott"

2.Den Titel: „Schöpfer"

3.Das Herrschaftsgebiet: „Himmel und Erde und das Meer und alles, was darinnen ist."

Die Bibel spricht vom Sabbat als dem ewigen Zeichen Gottes: „Haltet meinen Sabbat; denn derselbe ist ein (ewiges) Zeichen zwischen mir und euch auf eure Nachkommen, daß ihr wisset, daß ich der Herr sei, der euch heiligt." 2.Mos. 31,13 (vgl.Vers 16.17; Hes.20,12.20)

Jesus sagte:"Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: bis daß Himmel und Erde zergehen, wird nicht zergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüttel vom Gesetz, bis daß es alles geschehe." Matth.5,17.18.

Da war jemand, der kam zu Jesus und fragte ihn:"Guter Meister, was soll ich Gutes tun, daß ich das ewige Leben habe?" Jesus antwortete: „Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.... Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch Zeugnis geben..." Matth.19,16-19.

Der Siebente-Tag-Sabbat ist ein wichtiger Teil der Gesetze Gottes, eine wöchentliche Erinnerung an Christus als unseren Schöpfer und Erlöser.

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort...Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht...Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, voller Gnade und Wahrheit." Joh.1,1-3.14.

Analog zur verheißenen Ruhe des Volkes Israel beim Einzug in das Land Kanaan ist der Sabbat eine Erinnerung an die verheißene „Sabbatruhe" beim Einzug in das himmlische Kanaan (2.Petr.3,13; Hebr.11,10.39.40; Offb.21,2), welcher bei der Wiederkunft Christi stattfinden wird (Hebr.3,10-19; 4,1-11,vgl.5.Mos. 4,1-2; 1.Kor.10,11-13), nach einer 6000-jährigen Wanderung durch die „Wüste der Menschheitsgeschichte" seit dem Sündenfall im Paradies.

Wenn man die in der Bibel verzeichneten Jahresangaben für die einzelnen Generationen von Adam an addiert, so ergeben sich bis auf Christus ca 4000 Jahre (siehe Atlas der Weltgeschichte, 1990, K. Thienemanns Verlag Stuttgart-Wien). Somit wird auch hierdurch deutlich, daß wir wirklich am Ende der von Gott vorherbestimmten Weltgeschichte, am Ende des 6. Jahrtausends angelangt sind. Bezüglich der Wiederkunft Christi sagt uns die Bibel: „...daß beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag." (2.Petr.3,8)

Erkennen Sie jetzt, „... daß es nahe an der Tür ist"? (Matth.24,33)

Gottes Volk wird im Neuen Testament das geistliche Volk Israel genannt, welches durch den Glauben an Jesus Christus eine geistliche Herzensbeschneidung erlangt (vgl.Kol. 2,11.12; Röm. 2,28.29; Gal. 3,6-9.28.29; 5,6; 6,15; Röm.11,25; 1.Petr.2,9.10). Der Neue Bund mit Christus bewirkt durch seine Schöpferkraft eine Neuschöpfung in jedem Menschen. Durch den Propheten Jeremia wurde dies bereits vorhergesagt: „...Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein" Jer. 31,31-33.

Somit wird Gottes Volk immer seine Gebote hochhalten: „Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin, zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu Christi." Offb.12,17 (Die Frau symbolisiert in der Prophetie eine Gemeinde, eine Hure dagegen eine gefallene Gemeinde - vgl. 2.Kor.11,2; Hes.16; Offb.17;18.).

Nun wissen wir, was mit der dreifachen Engelsbotschaft aus Offenbarung 14 gemeint ist:

1.Sie sagt uns, daß das Gericht (d.h. die Entscheidung über unser ewiges Leben) jetzt vor dem himmlischen Richterstuhl stattfindet (Vers 6.7).

2.Sie sagt uns, daß auch der Protestantismus gefallen (Vers 8) und in Bezug auf Offb. 18,1-5 „eine Wohnung der Teufel und jeden falschen Geistes geworden ist." Allen aufrichtigen Christen (seinem Volk) wird von dem Engel zugerufen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt..." Offb.18,4.

3.Eine sehr ernste und liebevolle Warnung Gottes an die ganze Welt: Alle, die das Papsttum oder sein protestantisch ökumenisches Bild anbeten, indem sie sich dem Zwang der Sonntagsheiligung wider besseres Wissen unterwerfen, werden das Malzeichen des Tieres empfangen und den ewigen Tod erleiden (Offb.14, 9-11).

4.Vers 12 zeigt uns die Gruppe von Menschen, die das Malzeichen des Tieres nicht erhält. Sie halten alle Gebote Gottes (auch das Sabbatgebot des siebenten Tages; vgl. Apg. 7,38) und haben den Glauben Jesu.

 

Können Sie im Gericht bestehen?

Der 1. Engel spricht von einem göttlichen Gericht, das vor der Wiederkunft Christi im Himmel stattfindet (vgl. Dan.7,9-12; 2.Kor.5,10), denn vor seinem Erscheinen muß bereits feststehen, wer von den Toten zum ewigen Leben auferweckt und wer von den Lebenden bei seinem Erscheinen in den Himmel entrückt wird (1.Thess.4,15-17; Joh.5,27-29; Offb. 20,5-6). Darüber hinaus spricht die Bibel von einem Gericht im Himmel während der 1000 Jahre nach der Wiederkunft Christi, an dem alle Gläubigen als Beisitzer teilhaben werden, dem Gerichtsurteil über die ungläubigen Toten und die gefallenen Engel jesusgeb.JPG (20143 Byte)(Dan.7,22; 1.Kor.6,2-3; Offb.20,4), welches dann nach den 1000 Jahren bei der Auferstehung aller Ungläubigen verkündet und vollstreckt wird (Joh.5,29; Offb.20,7-15). Die 10 Gebote sind der unveränderliche Maßstab im göttlichen Gericht (Pred.12,13.14; Offb.11,18.19; Ps.89,35; Matth.7,21); ebenso die vorbildliche Herzenseinstellung Jesu (Phil.2,5; Röm.15,5), von der es heißt: „Deinen Willen, mein Gott tue ich gern, und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen" Ps.40,9 (vgl. Joh.6,38; 4,34; Ps.40,7-9; Heb.10,9; Luk.22,42). Wir beten zwar im „Vater unser": „Dein Wille geschehe", aber wie sieht es in unserem sündigen Leben tatsächlich mit der Verwirklichung des göttlichen Willens aus? Die Bibel sagt uns: „Sünde ist die Übertretung des Gesetzes" (1.Joh.3,4) und „der Sünde Sold ist der Tod" (Röm 6,23). Wenn wir dann noch aus dem Munde des Propheten erfahren: „Kann auch ein Mohr seine Haut wandeln oder ein Leopard seine Flecken?... so wenig könnt auch ihr Gutes tun, die ihr des Bösen gewohnt seid" (Jer.13,23, vgl. Röm7,24) und unserAmKreuz3.JPG (17360 Byte) eigenes Leben betrachten, so müssen wir erkennen, daß es aus uns keine Möglichkeit gibt, dem göttlichen Gericht und somit dem ewigen Tod zu entkommen. Gott hat jedoch für alle Menschen, die bisher unter der Knechtschaft Satans gestanden haben, einen Rettungsweg bereitet. Dieser Liebesweg Gottes heißt „Jesus Christus": „Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe" Joh.3,16. Golgatha steht als ein Gedenkhügel für das unfaßbare Opfer, das nötig war, um die Übertretungen des göttlichen Gesetzes zu sühnen, deshalb dürfen wir die Sünde nie als etwas Harmloses betrachten (Röm.6,15 ff). Gottes Gnadenangebot ist deshalb kein billiges Angebot, es erfordert Ihre Einwilligung und völlige Hingabe an Gott. Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." Joh.14,6. Jesus hat uns in seinem Leben den Weg zum Vater, den Weg zum ewigen Leben vorgelebt.

 

Wie erhalten wir nun ewiges Leben durch Christus?

Jesus antwortet heute wie damals: „Halte die Gebote...und folge mir nach!" Matth.19,17.21, vgl. 1.Petr.2,21-25; Offb.14,4.

Nachfolge bedeutet für uns heute, daß wir das Leben Jesu in der Heiligen Schrift studieren (Joh.5,39; 8,31.32) und seinen Worten gehorchen (Joh.3,36; Heb.5,8.9; 11,8 ff; Jak.4,7; Röm.16,26). Der Heilige Geist wird dann die gleiche Wirkung in uns hervorrufen wie damals zu Pfingsten, als die Menschen ihre Sünden erkannten und ausriefen: „Was sollen wir tun?" Die Antwort des Petrus lautete: „Tut Buße!" Apg.2,37.38 Bei einer anderen Gelegenheit sagte er: „So tut nun Buße und bekehret euch, daß eure Sünden vertilgt werden." Apg.3,19. Das Gesetz Gottes zeigt uns wie ein Spiegel unsere Beschmutzung mit der Sünde (Röm.4,15; 3,20; 7,7), die Jesus dann von uns mit seinem Sühneblut abwaschen will. Dies ist dann die Geburtsstunde der menschlichen Gegenliebe zu Gott. Jesus sagte über die Sünderin: „Ihr sind viele Sünden vergeben, darum hat sie auch viel geliebt..." Luk.7,47. „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat...Denn dies ist die (Gegen-) Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer." 1.Joh.4,19; 5,3. In der Liebe zu Christus erwächst uns dann aus Gott auch die Kraft, die Sünde zu überwinden - „Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten...und der Vater wird euch einen Helfer geben,...den Geist der Wahrheit." Joh.14,15-17. Die Liebe und die verliehene Kraft des Heiligen Geistes werden uns befähigen, die Sünde zu überwinden, so wie Jesus überwunden hat (Joh.15,10; 1.Joh.5,4.5; Offb.3,21).

Durch die Menschwerdung des Gottessohnes Jesus Christus (Phil. 2,5.-8; Joh.16,28) können wir gewiß sein, daß Gott weiß, welche Kraft er uns schenken muß, damit wir seiner Forderung nachkommen und der Versuchung durch das sündengeschwächte Fleisch widerstehen können. „Nachdem nun die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er dessen gleichermaßen teilhaftig geworden, auf daß er durch den Tod die Macht nehme dem,jesus.gif (2599 Byte) der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel, und erlöset die, so durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein mußten..... Daher mußte er in allen Dingen seinen Brüdern gleich werden, auf daß er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu versöhnen die Sünden des Volkes" Hebr. 2,14-18.

Wir können diese sündenüberwindende Kraft nur erhalten, wenn wir an Jesu vorbildliche Gerechtigkeit (sündloser Wandel im Fleisch der Sünde - vgl.Röm.8,3; Hebr.4,15) glauben (Joh.6,28.29) und seinen stellvertretenden Opfertod für uns persönlich im Glauben annehmen (Joh.3,16; 1,29).

Jesus starb nicht für seine eigenen Sünden, denn es steht geschrieben:"Laßt euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den,der ohne Sünde war, für uns zur Sünde gemacht..." 2.Kor.5,21 (vgl. 1.Joh.3,5; Joh.8,46). Das bedeutet aber, daß wir unser Unrecht bereuen, bekennen und uns von der Sünde (der Übertretung des Gesetzes Gottes) abwenden und Ihm gehorsam folgen (Spr.28,13; 1.Joh.1,6-10; 2,4; 3,3-10; 1.Petr.2,21; Matth.10,34-39).

Glaube und Buße sind ein Geschenk Gottes für den, der aufrichtig sucht. Gott bewirkt dann beides in uns durch seinen Heiligen Geist, wenn wir Ihm nur dazu Gelegenheit geben. Der Glaube kommt aus der Verkündigung und durch das Studium des Wortes Gottes (Röm.10,17). Prediger.JPG (10707 Byte)Jesus sagte: „Suchet in der Schrift; denn ihr meinet, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist’s, die von mir zeuget" Joh. 5,39 (vgl. Luk.24,25-27; Joh.2,22; Röm.16,26; Apg.17,11.12).

Das Studium der sich wunderbar erfüllten göttlichen Vorhersagen (jahrhundertelang vorhergesagte Weltgeschichte und Erscheinung seines Sohnes) macht uns den göttlichen Erlösungsplan durch Christus glaubhaft und bildet eine sichere Glaubensgrundlage bezüglich der noch zukünftigen Ereignisse (2.Petr.1,19-21). Beim aufrichtigen Studium des göttlichen Wortes wird uns ein unsichtbarer göttlicher Lehrer verheißen: „...der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und an alles erinnern, was ich euch gesagt habe...er wird euch in die ganze Wahrheit leiten..dein Wort ist die Wahrheit" Joh.14,26; 16,13; 17,17. Wer das Gnadenangebot Gottes ausschlägt und die Worte der Wahrheit bewußt nicht anhört, sie nicht liest und sie nicht prüft, wird keine errettende Glaubenskraft von Gott erhalten und einmal zu denen gehören, die für ewig verloren sind (Jer.6,17-19; 9,12-15; Hos.4,6).

„Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden" Jak.1,5. Jesus sagt uns: „Bittet so wird euch gegeben....So denn ihr, die ihr doch böse seid, könnt dennoch euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!" Matth.7,7.11. So bittet nun, wie David es tat: „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, gewissen Geist!" Ps.51,12 (vgl. Ps.139,23.24).

Wer aufrichtig glaubt und betet wird erfahren: „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Jesus Christus" Phil. 4,13.HerzGebo.jpg (11338 Byte)

Nur wenn wir Christus aufrichtig nachfolgen und uns auf ihn als unseren lebendigen Erretter verlassen, können wir einen Charakter entwickeln, der seinem ähnlich sein wird, um so auf die Wiederkunft des Herrn vorbereitet zu sein. „Das ist das Testament, das ich mit ihnen machen will nach diesen Tagen, spricht der HERR: ich will mein Gesetz in ihr Herz geben, und in ihren Sinn will ich es schreiben" Hebr.10,16 (vgl. Jer.31,33).

Erinnern Sie sich daran, daß der Gehorsam der Menschen im Garten Eden an der Frucht eines Baumes geprüft wurde (Baum der Erkenntnis über Gut und Böse - 1.Mos.2,16-17)? In den letzten Tagen unserer Zeit wird der Gehorsam wiederum an einem besonderen Gebot Gottes geprüft werden (Jak.2,10). Damals sprach die verführerische Schlange: „ Hat Gott wirklich gesagt...?"

Welche katastrophalen Folgen ergaben sich aus diesem Ungehorsam für die Menschen?! (1.Mos.3) Zweifel an dem eindeutigen Gebot Gottes wird auch heute wieder vom Gegenspieler Gottes in die Herzen der Menschen gesät: „Sollte Gott es mit dem siebenten Tag wirklich so wichtig nehmen?"

Wenn festgestellt werden muß, daß der Sonntag nichts anderes als ein Menschengebot ist, darf das Wort Jesu nicht fehlen: „...Wie fein hat von euch Heuchlern Jesaja geweissagt:’...Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote.’ Ihr verlaßt Gottes Gebot und haltet der Menschen Satzungen" Mark.7,6-9.

Auch durch den Propheten Hesekiel ermahnt Gott sein Volk:"...Ihr sollt nicht nach den Geboten eurer Väter leben und ihre Gesetze [Traditionen] nicht halten und mit ihren Götzen euch nicht unrein machen; denn ich bin der Herr, euer Gott. Nach meinen Geboten sollt ihr leben, und meine Gesetze sollt ihr halten und danach tun; und meine Sabbate sollt ihr heiligen, daß sie ein Zeichen seien zwischen mir und euch, damit ihr wißt, daß ich, der Herr, euer Gott bin" Hes.20,18-20; Jer.9,12-13.

Gebote von Menschen und ihre Traditionen befreien uns nicht von dem christlichen Grundsatz: „Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen" Apg.5,29; 4,19.

Wofür werden Sie sich entscheiden - für den Sabbat des Herrn oder den päpstlichen Sonntag? (Jer.10,2; 1.Kön.18,21; 1.Sam.15,22.23)

Der Heilige Geist ruft uns zu: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht... denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ist auch zur Ruhe gelangt von seinen Werken, wie Gott von seinen eigenen. Laßt uns nun eifrig sein, in jene (Sabbat-) Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle" Heb.4,7.10-11.

Nur diejenigen werden erlöst und gerettet werden, von denen die Bibel sagt: „Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben Jesu" Offb. 14,12.

Furchtbare Plagen und Gerichte werden bald über alle Menschen hereinbrechen, die das Malzeichen, den Namen oder die Zahl des Tieres annehmen oder das Tier und sein Bild anbeten (d.h. sich einer antigöttlichen religiös-politischen Autorität unterwerfen) und sich damit gegen den eindeutigen Willen und die Warnung Gottes gestellt haben (Offb.13,16-18; 14,9-11; 16,2; 18; 19,19-21).

Diese Gerichtsbotschaft mag manchem Furcht einflößen, doch sie ist letztlich eine Rettungsbotschaft des liebenden Gottes, „der nicht will, daß irgendwelche verloren gehen, sondern daß alle zur Buße kommen." (2.Petr.3,9)

Jeder Aufrichtige wird erfahren: „Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis" Spr.1,7 (vgl. Luk.12,4.5; 2.Mos.20,20). Die Furcht wird nur durch die Sünde erzeugt (siehe 1.Mos.3,10.11), doch wenn wir die Vergebung der Sünde durch Gottes Liebe in Jesus Christus angenommen und erlangt haben, werden wir erfahren: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus...Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat" 1.Joh.4,18.19.

Das Gefühl des Verlorenseins verwandelt sich in Gewißheit der Errettung und die Furcht vor Gott in Ehrfurcht und Liebe, die Ausweglosigkeit verwandelt sich in Zielstrebigkeit und die Angst in freudige Erwartung der göttlichen Verheißung. Dieses Angebot Gottes, die Möglichkeit zur Buße und Umkehr gilt nur noch für kurze Zeit! Nutzen Sie die Zeit zur ernsthaften Überprüfung des eigenen Zustandes und zur Umkehr, denn die Frist der Gnade läuft vor der Wiederkunft Christi ab. Die Zeichen der Zeit verkündigen uns, es ist die allerletzte Zeit dieser Weltgeschichte!

jesko3kl.jpg (13220 Byte)„Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber werden im Brand aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr im Gericht erfunden werden... befleißigt euch, unbefleckt und tadellos von ihm im Frieden erfunden zu werden" 2.Petr.3,10.14 (vgl. Jes.55,6-9; Mal.3,17-20)

„Laßt uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse" Pred.12,13.14.

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