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Frage: Sollte Christen an den jüdischen Feiertagen teilnehmen?

Im 1.Korinther 5,7.8 schreibt Paulus: „Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid,... Denn auch für uns ist ein Passahlamm geschlachtet worden: Christus. So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit.“ Christus ist unser Passahlamm; wir müssen kein lebendiges Lamm mehr für unsere Sünden opfern; Jesus ist das vorausgeschattete wahrhaftige "Lamm" vgl. Johannes 1,29. "Denn Christus ist nicht eingegangen in das Heiligtum, das mit Händen gemacht und ein Abbild des wahren Heiligtums ist, sondern in den Himmel selbst, um jetzt zu erscheinen vor dem Angesicht Gottes für uns; auch nicht, um sich oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alle Jahre mit fremdem Blut in das Heiligtum geht; sonst hätte er oft leiden müssen vom Anfang der Welt an. Nun aber, am Ende der Zeiten, ist er ein für alle Mal erschienen, um durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben." (Hebräer 9,24)

Das gleiche Prinzip lässt sich auch auf die anderen jüdischen Feiertage und Feste anwenden. Ich fühle mich nicht verantwortlich denjenigen entgegenzutreten, die überzeugt sind diese Tage zu halten, aber ich sehe den Sinn dahinter auch nicht. Ich sehe keinen Grund darin die jüdischen Feiertage zu halten, die ein Schatten auf das Wirken von Jesus hier auf der Erde waren. Geistliche Versammlungen sind weiterhin wichtig aber warum sollten wir Jesu Schatten erfassen, wenn er vor uns in Fleisch und Blut steht? Warum sollte man ein Foto von Geliebten anstarren, wenn sie direkt vor einem stehen? Die Feste sahen u.a. vor, dass Reuige, Anbeter und Priester im Heiligtum oder Tempel in Jerusalem Opfer darbrachten; sie sollten das Erlösungswerk des Messias vorausdeuten. Die Feiertage, die an den Exodus, das Heiligtum und den Erlösungsplan insgesamt erinnerten bzw. darauf hindeuteten, wurden ans Kreuz genagelt als Jesus starb (Kolosser 2,16). Sie waren Schatten: Menschliche Aufschriften von Satzungen auf Papier. Im Gegensatz dazu wurde der unveränderliche Sabbat und die anderen neun Gebote des Dekalogs von Gott selbst in Stein geschrieben. Das ist der Grund dafür, dass der Vorhang im Tempel in Matthäus 27,51 von oben nach unten zerriss. Niemand hätte den Vorhang auf diese Weise zerreißen können; eine klare Indikation dafür, dass die Typen und Schatten, die auf Jesus hinwiesen, bei der Kreuzigung ihr Ende fanden. Daniel 9,27 prophezeite dies sogar, wo es heißt: „Und er wird vielen den Bund stärken eine Woche lang und mitten in der Woche Schlacht- und Speisopfer aufhören lassen." Es gab keine jüdischen Feiertage oder Feste vor dem Exodus und diese wurden auch hinweg getan, nachdem Jesus seine Mission erfüllt hatte.

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