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Gibt es eine ewig brennende Hölle ?
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Gibt es eine ewig brennende Hölle ?

In der frühesten Geschichte des Menschen begann Satan seine Bemühungen, unser Geschlecht zu verführen. Er, der im Himmel Empörung angestiftet hatte, wollte die Bewohner der Erde veranlassen, sich mit ihm in dem Streit gegen die Regierung Gottes zu verbinden. Adam und Eva hatten sich im Gehorsam gegen das Gesetz Gottes eines vollkommenen Glückes erfreut, und diese Tatsache war ein beständiges Zeugnis gegen die Behauptung, die Satan im Himmel vorgebracht hatte, dass Gottes Gesetz knechtend und dem Glück seiner Geschöpfe entgegen stehe. Auch war Satans Neid gereizt worden durch die schöne, dem sündlosen Paar bereitete Heimat. Er fasste daher den Entschluss, die Menschen zu Fall zu bringen, um dann, nachdem er sie von Gott getrennt und unter seine eigene Macht gebracht hatte, von der Erde Besitz zu nehmen und hier sein Reich, dem Allerhöchsten zum Trotz, aufzurichten.

Hätte er seinen wahren Charakter offenbart, wäre er ohne weiteres zurückgewiesen worden; denn Adam und Eva waren vor diesem gefährlichen Feind gewarnt worden. Doch er arbeitete im Dunkeln und verbarg seine Absicht, um sein Ziel um so sicherer zu erreichen. Die Schlange, damals ein Geschöpf von anziehendem Äußeren, als Werkzeug benutzend, wandte er sich an Eva: "Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?" (1. Mose 3, 1.) Wäre Eva nicht auf eine Unterredung mit dem Versucher eingegangen, so wäre sie bewahrt geblieben; doch sie wagte es, sich mit ihm einzulassen, und fiel seinen listigen Anschlägen zum Opfer. Auf diese Weise werden noch immer viele überwunden. Sie bezweifeln und erwägen Gottes Anforderungen und nehmen, statt den göttlichen Vorschriften zu gehorchen, menschliche Theorien an, die nur die Pläne Satans verdecken.
"Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, daß ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen was gut und böse ist." (1. Mose 3, 25.) Sie erklärte, dass sie würden wie Gott, begabt mit größerer Weisheit als zuvor und zu einer höheren Daseinsstufe befähigt. Eva gab der Versuchung nach, und durch ihren Einfluss wurde auch Adam zur Sünde verführt. Sie nahmen die Worte der Schlange an, dass Gott nicht meinte, was er sagte; sie misstrauten ihrem Schöpfer und bildeten sich ein, dass er ihre Freiheit beschränke und sie durch die Übertretung seines Gesetzes große Weisheit und hohe Stellung erlangen könnten.
Doch welchen Sinn fand Adam, nachdem er gesündigt hatte, hinter den Worten: "Denn an dem Tage, da du von ihm issest, mußt du des Todes sterben?" Fand er ihre Bedeutung dem entsprechend, was Satan ihn glauben gemacht hatte, dass er in eine erhabenere Daseinsstufe versetzt werden sollte? Dann wäre in der Tat durch die Übertretung ein großer Gewinn zu erzielen, und Satan erwiese sich als der Wohltäter unseres Geschlechts. Aber Adam fand, dass dies keineswegs der Sinn des göttlichen Ausspruchs war. Gott erklärte, dass der Mensch als eine Strafe für seine Sünde wieder zu Erde werden müsse, von der er genommen worden war: "Du bist Erde und sollst zu Erde werden." (1. Mose 3, 19.) Die Worte Satans: Dann "werden eure Augen aufgetan", erwiesen sich als wahr nur in diesem Sinne: nachdem Adam und Eva Gott nicht gehorcht hatten, wurden ihnen die Augen geöffnet, um ihre Torheit einzusehen; sie erkannten das Böse und kosteten die bittere Frucht der Übertretung.



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