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Welche Ziele hat Satan besonders ?

Der große Streit zwischen Christus und Satan, der schon nahezu 6000 Jahre währt, wird bald zu Ende gehen, und der Boshafte verdoppelt seine Bemühungen, Christi Werk für die Menschen zu vereiteln und Seelen in seinen Schlingen zu verstricken (vgl. Offb. 12, 12.). Das Ziel, wonach er strebt, ist, die Menschen in Dunkel und Unbußfertigkeit zu halten, bis das Mittleramt Christi beendet ist und es für die Sünde kein Opfer mehr gibt.
Wird keine besondere Anstrengung gemacht, seiner Macht zu widerstehen, herrscht in der Gemeinde und der Welt Gleichgültigkeit, dann ist Satan unbekümmert; denn da ist keine Gefahr vorhanden, die zu verlieren, die er nach seinem Willen gefangenführt. Wird aber die Aufmerksamkeit auf ewige Dinge gelenkt und fragen Seelen: "Was muss ich tun, dass ich selig werde?", so ist er da, sucht mit seiner Stärke der Macht Christi zu widerstehen und wirkt dem Einfluss des Heiligen Geistes entgegen.
Die Heilige Schrift sagt, dass bei einem bestimmten Anlass, "da die Gottessöhne kamen und vor den Herrn traten, kam auch der Satan unter ihnen" (Hiob 1, 6), nicht etwa, um vor dem ewigen König anzubeten, sondern um seine böswilligen Anschläge gegen die Gerechten zu fördern. Dasselbe Ziel verfolgend, ist er zugegen, wo die Menschen sich zum Gottesdienst versammeln. Wenn auch dem Auge verborgen, wirkt er doch mit allem Fleiss, die Gedanken der Anbetenden zu beherrschen. Einem geschickten Feldherrn gleich, legt er seine Pläne im voraus. Sieht er, dass Gottes Boten die Heilige Schrift durchforschen, so merkt er sich den Gegenstand, der den Leuten vorgetragen werden soll. Dann wendet er alle seine List und Verschlagenheit an, um die Umstände so einzurichten, dass die Botschaft jene nicht erreichen kann, die er gerade über diesen Punkt täuschen will. Wer der Warnung am meisten bedarf, wird in irgendeine dringende Geschäftssache verwickelt, die seine Anwesenheit verlangt, oder durch irgendein anderes Mittel vom Anhören der Worte abgehalten, die sich für ihn zu einem "Geruch des Lebens zum Leben" erweisen könnten.

Satan sieht auch, wenn des Herrn Diener bedrückt sind wegen der geistlichen Finsternis, die das Volk einhüllt; er hört ihre ernsten Gebete um göttliche Gnade und um Kraft, den Bann der Gleichgültigkeit, der Sorglosigkeit und der Trägheit zu brechen. Dann betreibt er mit erneutem Eifer seine Anschläge. Er versucht die Menschen, der Esslust zu frönen oder sich irgendeiner anderen Genußsucht hinzugeben, und betäubt auf diese Weise ihr Feingefühl, so dass sie gerade die Dinge nicht hören, die zu lernen sie so sehr nötig haben.
Der böse Feind weiß wohl, dass alle, die er verleiten kann, das Gebet und das Forschen in der Heiligen Schrift zu vernachlässigen, durch seine Angriffe überwunden werden. Deshalb erfindet er alle möglichen Pläne, um den Geist in Anspruch zu nehmen. Es hat von jeher eine Klasse von Menschen gegeben, die vorgibt, gottselig zu leben, die aber statt in der Erkenntnis der Wahrheit fortzuschreiten, es zu ihrer Religion macht, irgendeinen Fehler des Charakters oder einen Irrtum im Glauben an jenen zu suchen, mit denen sie nicht übereinstimmen. Solche Seelen sind Satans Hauptgehilfen. Es gibt viele Verkläger der Brüder, und man findet sie stets tätig, wenn Gott am Wirken ist und seine Diener ihm wahre Huldigung erweisen. Sie werfen auf die Worte und Handlungen derer, die die Wahrheit lieben und ihr gehorchen, ein falsches Licht und stellen die sehr ernsten, eifrigen, selbstverleugnenden Diener Christi als Betrogene oder als Betrüger hin. Sie missdeuten die Beweggründe jeder guten und edlen Tat, bringen Gerüchte in Umlauf und erwecken Argwohn in den Gemütern der Unerfahrenen. In jeder denkbaren Weise trachten sie danach, dass das Reine und Gerechte als verderbt und trügerisch angesehen werde.
Aber niemand braucht ihretwegen getäuscht zu werden. Es läßt sich leicht ersehen, wessen Kinder sie sind, wessen Beispiel sie folgen und wessen Werke sie tun. "An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." (Matth. 7, 16.) Ihr Benehmen gleicht demjenigen Satans, dem giftigen Verleumder, dem "Verkläger der Brüder". (Offb. 12, 10.)



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